Alles Fein beim HSV! - Neuzugang imponiert auf ganzer Linie

Guido Müller
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Zwar wurde das erste sportliche Highlight des Hamburger SV von der Causa Jatta überschattet, doch ändert das nichts an der Tatsache, dass der Traditionsklub recht gut aus den Startblöcken gekommen ist. Ein Name fällt bei den Analysen immer wieder - .

Schon gegen die Lilien aus Darmstadt am ersten Spieltag war Adrian Fein (20) eine der positiven Erscheinungen im HSV-Spiel. Sehr ballsicher, mit guter Übersicht, lenkte er das Spiel der Hanseaten von der Sechser-Position aus.

Hunt: "Adrian tut der Mannschaft gut!"

Beim 4:0-Sieg im Nürnberger Max-Morlock-Stadion knüpfte Fein dann nahtlos an die Leistung der Vorwoche an. Erneut konnte die Bayern-Leihgabe überzeugen. Sein Kapitän, Aaron Hunt, ist entsprechend voll des Lobes über seinen neuen Mannschaftskollegen: "Adrian tut der Mannschaft gut, er ist technisch stark, verfügt auch über ein richtig gutes Spielverständnis. Außerdem ist er sehr fleißig, stopft als Sechser viele Löcher", sagte Hunt gegenüber der MoPo.

Allzu viele Löcher brauchte Fein am vergangenen Montagabend gar nicht stopfen. Vielleicht zog es ihn auch deshalb immer mal wieder in die offensiven Bereiche des Spielfeldes. Wie in Minute 81, als er das 4:0 vorbereitete.

Parallelen zu Orel Mangala

Bei aller Euphorie um die Mannschaft im Allgemeinen und Fein im Besonderen: ähnlich wie im vergangenen Jahr mit ​Orel Mangala, wird sich der HSV auch in dieser Spielzeit darauf einstellen müssen, den Spieler nächstes Jahr schon wieder ziehen lassen zu müssen. Fein selbst hat nie einen Hehl daraus gemacht, den HSV vor allem als Sprungbrett für höhere Aufgaben zu sehen. Im nächsten Jahr will er, so sein Fahrplan, zurück nach München und versuchen, sich dort in der Profi-Mannschaft durchzusetzen. Doch bis dahin werden erstmal die HSV-Fans ihr Vergnügen an dem Mittelfeldstrategen haben.

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