​Der SV Werder Bremen muss sich einen Transfer von Michael Gregoritsch (vorerst) abschminken. Geschäftsführer Frank Baumann betonte im Interview mit dem kicker, dass der Augsburger Angreifer schlichtweg zu teuer für die Grün-Weißen sei.


Nach dem feststehenden Abgang von Max Kruse geriet Gregoritsch schnell in den Fokus des ​SV Werder. Der Österreicher sollte in Bremen der neue Sturmführer werden, schließlich würde er perfekt ins Anforderungsprofil von Florian Kohfeldt passen. ​Mit Gregoritsch soll sich Werder bereits einig sein, doch der FC Augsburg stellt sich nach wie vor quer.


Laut Bild verlangt der FCA eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro, die Grün-Weißen wollen (bzw. können) aber nicht mehr als zehn Millionen Euro zahlen. "Ein Transfer in dieser Größenordnung ist für uns, unabhängig von Namen, in diesem Jahr komplett unrealistisch", erklärte daher Frank Baumann gegenüber dem kicker.


Der 43-Jährige weiter: "Wir haben schon einiges investiert, aber nicht in dieser Größenordnung eingenommen. Nach wie vor ist es so, dass wir grob überschlagen für Transfers nur das ausgeben können, was wir eingenommen haben. Da braucht man also kein Mathe-Abitur."


Mit Niclas Füllkug (Hannover 96) und Marco Friedl, der nach seiner Leihe fest vom FC Bayern gekauft wurde, wurden bereits zwei Spieler verpflichtet, die zusammen knapp zehn Millionen Euro gekostet haben. Da Werder keine Stammspieler ziehen lassen will, werden weitere (hohe) Einnahmen ausbleiben - sehr zum Leidwesen von Michael Gregoritsch.