Nach der Verpflichtung von Eden Hazard und Luka Jovic in dieser Woche kann ​Real Madrid gleich den nächsten Star-Einkauf vermelden. Dieser ist allerdings in deutschen Gefilden nicht so bekannt, wie die beiden Spieler zuvor. Es handelt sich um den 18-jährigen Japaner Takefusa Kubo, der in seiner Heimat „japanischer Messi“ aufgrund seines Talents genannt wird.


Das dieser Transfersommer ein teurer sein würde, konnte man schon ahnen nach den vielen Enttäuschungen in der abgelaufenen Spielzeit bei Real Madrid. Bislang sind es 303 Millionen Euro, die die Königlichen investiert haben. ​Eden Hazard (100 Mio.), ​Luka Jovic (60 Mio.), Eder Militao (50 Mio.), ​Ferland Mendy (48 Mio.) und Rodrygo (45 Mio.) heißen die Neuzugänge für die nächste Saison. Nun kommt der junge Takefusa Kubo hinzu.


Dieser ist mit einer Ablöse von ein bis zwei Millionen Euro jedoch ein echtes Schnäppchen. Wie der Klub auf seiner Internetseite und auch die spanische Marca berichten, soll der Deal bereits in trockenen Tüchern sein. Kubo gilt als hochtalentiert, technisch versiert und torgefährlich, mit einem guten Auge für die Situationen. In Japan nennen sie ihn „japanischen Messi“, was wohl ebenfalls auf sein Talent und seine Spielweise hindeutet.

Doch auch die Mannschaft des realen Messi hätte den Youngster wohl gerne verpflichtet, wie es heißt. Der FC Barcelona hat wohl ebenfalls um das Talent geworben, aber das Nachsehen gehabt. Dabei war Kubo von 2011 bis 2015 sogar in La Masia, dem Jugendinternat von Barca. 2014 sollen die Katalanen bereits schon einmal versucht haben, den offensiven Mittelfeldspieler von einem Verbleib zu überzeugen, aufgrund der 2014 ausgesprochenen Transfersperre zerschlug sich dieses Vorhaben aber.


Nun hat Real also zugeschlagen. Und das vor allem deshalb, weil es wohl entsprechend mehr Gehalt geboten hatte, wie man weiter erfährt. Demnach soll Kubo in den kommenden fünf Jahren pro Jahr eine Million Euro verdienen, bei Barcelona wäre es angeblich nur ein Viertel dessen gewesen. Der Linksfuß soll in der kommenden Saison aber erst mal in der zweiten Mannschaft der Königlichen spielen, um dort behutsam aufgebaut zu werden. Für die japanische A-Nationalmannschaft hat er bereits einen Einsatz absolviert.