Die Zukunft von Kevin Trapp bleibt weiter offen. Der Eintracht-Keeper ist nur bis zum Saisonende von Paris Saint-Germain ausgeliehen. Der französische Meister dürfte im Sommer eine Ablöse verlangen, bei der noch offen ist, ob Frankfurt diese stemmen kann und will. Trapp selbst macht deutlich, wo er sich am liebsten sehen würde.


​Kevin Trapp und ​Eintracht Frankfurt - das passt einfach. Seit seiner Rückkehr zur SGE hat der 28-Jährige nur zwei Spiele im Tor der Adler verpasst. In den übrigen 40 Pflichtspieleinsätzen war der dreifache Nationalkeeper meist ein starker Rückhalt der in dieser Saison furios aufspielenden Adlerträger.


Was liegt da näher, als die Zusammenarbeit weiter fortzusetzen? Aus Sicht der Eintracht liebend gerne - und auch aus Trapps Sicht wäre das wohl das optimale Szenario, vermeintliches Interesse aus Rom hin oder her. "Ja, es gibt nur positive Argumente. Also ich wüsste auch nicht, was dagegen spricht", erklärte Trapp im Radiointerview mit FFH offen auf die Frage, ob er sich einen Verbleib in Frankfurt wünsche. "Natürlich weiß jeder, dass ich mich hier sehr wohlfühle und dass es hier für mich sehr wichtig ist. Gar keine Frage", so der Keeper weiter.


Doch in der Liebesgeschichte zwischen Klub und Torwart gibt es einen Haken: Noch-Arbeitgeber PSG. In Paris steht der 28-Jährige nämlich noch bis 2020 unter Vertrag. Eine Zukunft an der Seine sehen wohl weder PSG noch Trapp. Und dennoch könnte die Ablöseforderung zum Problem werden - zumal namhafte Klubs wie AS Rom Interesse zeigen. PSG könnte daher geneigt sein, Trapp lieber zur zahlungskräftigeren (internationalen) Konkurrenz abzugeben.


Doch hier hat auch Trapp seine Zukunft gewissermaßen selbst in der Hand: Gelingt die Qualifikation für die ​Königsklasse dürfte Fredi Bobic die Geldschatulle ein gehöriges Stück weiter aufmachen können. Aus Sicht der Eintracht das Idealszenario: Trapp im Tor bei weiteren internationalen Nächsten, dieses Mal sogar in der Champions League...