Im Sommer findet die Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Frankreich statt. Titelverteidiger ist aktuell die USA. Doch den Titel beanspruchen in diesem Jahr viele Teams. Wir zeigen euch, wer die Favoriten im Sommer auf den Titel sein werden. 


Frankreich

Der Gastgeber visiert den Titel an. Schon länger warten die französischen Damen auf einen großen Erfolg, denn bislang gab es den nur in den kleineren Turnieren. So gewannen die Französinnen den Cyprus-Cup 2012 und 2014, sowie den SheBelieves Cup 2017.


Brasilien

Es könnte das letzte große Turnier für die Weltfußballerin Marta werden, die mit 33 Jahren schon im Herbst der Karriere angekommen ist. Gewonnen haben die Brasilianerinnen aber ebenfalls keines der großen Turniere. Dafür aber insgesamt siebenmal die Südamerikameisterschaft.


Japan

Die Japanerinnen hingegen wissen, wie es sich anfühlt, Weltmeisterinnen zu sein. 2011 konnte der Titel schon einmal gewonnen werden. In Frankreich soll im Sommer nach Möglichkeit der zweite Titel für die Mannschaft von Trainerin Asako Takakura folgen.


Niederlande

Die Erfolgsgeschichte der Niederlande im Frauenfußball ist noch sehr jung. Konnte man sich jahrelang nicht für die großen Turniere qualifizieren, so gewann man 2017 die Europameisterschaft völlig überraschend. Ein Jahr später folgte ein Sieg im Algarve-Cup. Daher hat sich das Team in den Favoritenkreis gespielt.


Deutschland

Das deutsche Team ist bereits zweimal Weltmeister geworden. 2003 und 2007 konnte man den Titel jeweils mit nach Hause nehmen. Mit acht Europameisterschaften ist man zudem Rekordsieger in jenem Wettbewerb. Zuletzt gab es in Brasilien bei den olympischen Spielen noch die Goldmedaille. Den Algarve-Cup konnte man zudem dreimal gewinnen. Selbstredend ist die Mannschaft damit auch in Frankreich einer der Favoriten.


USA

Der aktuelle Titelträger wurde insgesamt dreimal Weltmeister. Erstmals 1991, danach noch mal 1999, zuletzt 2015. Auch die olympischen Spiele gewann die Mannschaft viermal, sowie zehnmal den Algarve-Cup. Als aktueller Titelverteidiger ist die Mannschaft von Trainerin Jill Ellis allerdings die Gejagte.


England

Zum erweiterten Kreis zählen auch die Engländerinnen. Zwar sprang bislang nicht mehr als eine Vize-Europameisterschaft 2009 und ein dritter Platz bei der Weltmeisterschaft vor vier Jahren so wie der Sieg des SheBelieves Cups in diesem Jahr heraus, dennoch sollte man die Three Lions auf dem Schirm haben.


Schweden

Eine alte Turniermannschaft hingegen sind die Schwedinnen, die allerdings auch lange zurückblicken müssen für ihre Erfolge. 1984 wurden die Schwedinnen Europameister, bei einer WM reichte es 2003 zu einem zweiten Platz. Bei den olympischen Spielen in Brasilien gab es 2016 die Silbermedaille. Auch den Algarve-Cup konnte man viermal gewinnen. So sind auch sie in Frankreich im erweiterten Kreis.


Spanien

Die Spanierinnen haben bislang noch keine nennenswerten Erfolge gehabt, allerdings waren sie das erste Team, das sich sportlich für das Turnier qualifizieren konnte. Acht Siege in acht Spielen haben aus der Mannschaft von Trainer Jorge Vilda einen Geheimfavoriten für das Turnier in Frankreich gemacht.