Der ​FC Barcelona hat trotz der hervorragenden Aussichten, in dieser Saison gleich mehrere große Titel einzuheimsen, bereits die kommende Saison im Blick und ist schwer in der Kaderplanung für die Spielzeit 2019/20 involviert. So gaben die Katalanen wohl jüngst ein Angebot für Ajax-Kapitän de Ligt ab, auch Andre Silva ist wieder ein Thema.


Zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten in der Liga, im Viertelfinale der Königsklasse, im Finale des spanischen Pokals – der FC Barcelona kann sich derzeit entspannt auf die kommende Saison vorbereiten. Die Meisterschaft ist den Katalanen kaum noch zu nehmen, im Pokalfinale trifft man auf den Tabellensiebten aus Valencia, wo man ebenfalls Favorit sein dürfte, in der Champions League heißt der kommende Gegner ​Manchester United.


Während sportlich alles eitel Sonnenschein bei Barca ist, laufen im Hintergrund die Planungen für den Kader der kommenden Saison auf Hochtouren. So erklärte Barcas technischer Sekretär Erik Abidal bei einem Trip nach Mailand, wo er eigentlich Frankfurts Luka Jovic scouten wollte, dass man Andre Silva ebenfalls im Blick habe. Der 23-jährige Portugiese, der aktuell an den FC Sevilla ausgeliehen ist, soll die Alternative zu Jovic sein.


Weiter heißt es, dass man in Barcelona davon ausgehe, Silva für ca. 35 Millionen Euro vom AC Milan kaufen zu können, sollte Sevilla nicht selbige Option von den Italienern ziehen. Dabei sei Silva keinesfalls Priorität Nummer eins, dennoch sei man von den Fähigkeiten des jungen Angreifers überzeugt und man werde ihn weiter beobachten und gegebenenfalls zuschlagen, wenn sich eine Möglichkeit bietet.


Bei Ajax-Kapitän Matthijs de Ligt ist man hingegen schon einen Schritt weiter. Demnach haben die Katalanen laut der spanischen Zeitung Sport wohl schon ein Angebot an die Niederländer weitergereicht, die Rede ist von 60 Millionen Euro. Der erst 19-jährige Innenverteidiger des Champions-League-Viertelfinalisten hat in dieser Saison 42 Pflichtspiele für Ajax absolviert.