Trotz namhafter Konkurrenz setzte sich der Japaner Makoto Hasebe von Eintracht Frankfurt als bester Innenverteidiger der Hinrunde durch. Dass der kicker ihn auf Platz 1 der Liste setzte kommt nicht von ungefähr. 


Der jetzt 34-jährige Frankfurter kam im Sommer 2014 ablösefrei aus Nürnberg. Zweifelsohne spielte er von da an eine wichtige Rolle im System der Eintracht, aber dass er sich in der Hinrunde der Saison 2018/2019 so ins Rampenlicht spielen konnte, war nicht wirklich zu erahnen. Schon vorher entwickelte sich der Transfer immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte. Der Japaner erkämpfte sich nach und nach seinen Stammplatz, brachte Konstanz in die Abwehrreihe, und sorgte mit dem Gewinn des DFB-Pokals im Sommer als Teil einer starken Mannschaft auch für den ersten Triumph seit langem für die Frankfurter. 


In dieser Saison entwickelte sich Hasebe allerdings zu einem noch wichtigeren Spieler und erreicht vielleicht noch so spät in seiner Karriere seinen Leistungshöhepunkt. Mit elf absolvierten Bundesliga-Spielen steht er mit der SGE auf einem soliden sechsten Tabellenplatz. Nachdem er den Saisonstart verpasste, stabilisierte er die Defensive zunehmend. 



Doch nicht nur national, sondern auch auf europäischer Bühne war er ein Erfolgsgarant. Ohne Punktverlust erreichte Frankfurt in einer hochkarätigen Gruppe fast mühelos das Achtelfinale. In sechs Gruppenspielen kassierten die "Adler" nur 5 Gegentore. Somit wird Asiens frisch gekürter Fußballer des Jahres verdientermaßen auf Platz eins der Rangliste geführt und setzte sich somit gegen etablierte Namen wie Mats Hummels oder Matthias Ginter durch. 


Trotz alledem darf man nicht vergessen, dass Hasebe sich an das System des neuen Frankfurt-Trainers Adi Hütter anpassen musste. Da Hasebe eher das zentrale Mittelfeld gewohnt war, ist es nur um so beachtlicher, dass er sich so schnell an die neue Position gewöhnt hat. 

Weil er momentan noch an muskulären Problemen leidet, wird Frankfurt vorerst noch auf seine Dienste verzichten müssen, doch es hoffen alle auf eine schnelle Rückkehr, denn jeder hat gerne die Besten in seinen Reihen.