​​Eintracht Frankfurt hat derzeit elf Spieler im Kader, deren Verträge ​am Saisonende auslaufen. Unter diesen findet sich auch Vereinsikone Marco Russ wieder. Der 33-jährige Innenverteidiger trägt mittlerweile über 20 Jahre lang das Trikot der SGE und würde gerne auch in der kommenden Spielzeit für die Hessen auflaufen.


Im Sommer 1996 wechselte Russ in die Frankfurter Nachwuchsabteilung. Acht Jahre später schaffte der Defensivspieler den Sprung in den Profikader. Mit Ausnahme eines eineinhalbjährigen Gastspiels beim ​VfL Wolfsburg, von dem der 33-Jährige im Januar 2013 zurückgekehrt war, spielte der Innenverteidiger ausschließlich für die SGE. 321 Pflichtspiele (24 Tore/ zwölf Vorlagen) bestritt der Routinier für den amtierenden DFB-Pokal-Sieger.

Unklar ist derzeit, ob der gebürtige Hanauer auch in der kommenden Spielzeit für seinen Ausbildungsklub auflaufen wird. Der Vertrag von Russ läuft Ende Juni 2019 aus. Der Defensivspieler steht einer Verlängerung jedenfalls offen gegenüber. "Sollte Eintracht im Winter oder Frühjahr kommen und sagen: Wir verlängern mit Dir, dann top! Dann mache ich definitiv weiter", erklärte der Rechtsfuß gegenüber der Bild-Zeitung. "Wenn sie sagen: Wir wollen was Neues, planen jung, dann such' ich mir eine neue Herausforderung."

Eintracht Frankfurt v SS Lazio - UEFA Europa League - Group H

Gilt als guter Zweikämpfer: Marco Russ (r.) im Duell mit Lazios Ciro Immobile


An das Karriereende und die Zeit danach denkt Russ noch nicht. "Mal schauen, wenn die neue Geschäftsstelle bei Eintracht fertig ist, was für Stellen frei sind. Hausmeister, oder so (lacht)", gab der 33-Jährige zu Protokoll. "Eins ist klar: Trainer werde ich definitiv nicht." In der laufenden Saison stand der Rechtsfuß bislang dreimal über die komplette Distanz auf dem Platz.