DFB-Stress: Toni Kroos mit heftiger Kritik an Leroy Sane!

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​Leroy Sane galt einst als Riesenhoffnung der Schalker, doch S04 konnte den deutschen Nationalspieler nicht halten, der sich bereits in so jungen Jahren auf den Wunschzettel der ganz großen Fußballvereine gespielt hatte. Also folgte dann vor zwei Jahren der Wechsel zu ​Manchester City - ein großer Sprung für den damals erst 20-Jährigen. Aber jetzt gibt es Stress mit den DFB-Kollegen. 

Auch wenn es ihm einige nicht zutrauten, entwickelte sich der Linksaußen prächtig weiter. In der letzten Saison spielte der Youngster die wahrscheinlich beste Saison seiner Karriere und das im Alter von nur 21 Jahren in der Premier League, der für viele stärksten Liga der Welt. Diese starken Leistungen wurden belohnt, als Leroy Sane im Anschluss an die Saison zum ​besten jungen Spieler der Liga gewählt wurde. Bei Pep Guardiola war der Stürmer Stammspieler und eine echte Waffe.

Dann die große Überraschung vor der WM. Trainer Jogi Löw nominierte den Angreifer nicht in den Kader, was für den deutschen Bundestrainer die vielleicht bislang am meisten kritisierte Entscheidung seiner Amtszeit geworden ist. Von allen Seiten folgte angebrachte Kritik an der Nichtberücksichtigung des City-Stars.

Zur neuen Saison gab es dann allerdings auch eine Überraschung, als Trainer Pep Guardiola den Deutschen zuletzt nicht spielen ließ, weil er unzufrieden mit dessen Einstellung gewesen sein soll. 

Vor dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich schießt nun überraschenderweise auch der Nationalspieler Toni Kroos gegen seinen Nationalmannschaftskollegen: "Manchmal bekommt man das Gefühl, dass es ihm [Leroy Sane] egal ist, ob man gewonnen oder verloren hat. Wenn er seine Qualitäten zeigt, kann er eine Waffe für uns sein. Er hat alles, um ein Weltklassespieler zu sein, aber man muss ihm alles sagen, damit er es tut."

Das sind harte Worte vom Real-Spieler, der damit ebenfalls die Einstellung des jungen Angreifers kritisiert. Ob man das in aller Öffentlichkeit machen muss, bleibt zu hinterfragen. Gerade dann, wenn der so talentierte Sane ohnehin schon eine etwas schwierige Lage hat.