​Bei der Rückkehr ins deutsche Fußball-Oberhaus musste der 1. FC Nürnberg gegen Hertha BSC antreten. Die vorsichtige Herangehensweise von Cheftrainer Michael Köllner brachte nicht den erwünschten Effekt. 


Acht Spieler der Nürnberger gaben heute in der Startelf ihr Bundesliga-Debüt, Robert Bauer startete derweil wie erwartet für den angeschlagenen Enrico Valentini auf der rechten Abwehrseite. Hertha-Cheftrainer Pal Dardai nahm im Vergleich zum Pokalspiel keine einzige Änderung vor.


Das erste Tor des Tages fiel in der 27. Minute, Hertha BSC ging wie erwartet in Führung. Auf der rechten Abwehrseite ließ Valentino Lazaro seinem Gegenspieler Tim Leibold keine Chance und dribbelte bis zur Grundlinie, von wo aus der Österreicher einen flachen Pass in die Mitte zum freistehenden Vedad Ibisevic weitergab. Der Bosnier musste nur noch einschieben. 

Hertha BSC v 1. FC Nuernberg - Bundesliga

Valentino Lazaro bereitete seinen Gegenspielern auf der rechten Seite heute viele Probleme


Nürnberg lauerte auf Kontersituationen und spielte defensiv mit einer Fünferkette, Hertha hatte deutlich mehr Spielanteile. Deshalb war der Spielstand durchaus gerecht. Die Chance auf den Ausgleich verspielte Nürnberg derweil kläglich.


In der 82. Minute berührte Hertha-Verteidiger Karim Rekik den Ball mit der Hand im Strafraum, Schiedsrichter Welz zeigte nach einer Überprüfung an der Seitenlinie auf den Elfmeterpunkt. Der von Mikael Ishak getretene Strafstoß wurde aber von Keeper Rune Jarstein souverän abgewehrt. Nürnberg musste sich am Ende geschlagen geben, da man nach vorne kaum Mut zeigte.