​Es gibt neue Entwicklungen im Fall Jerome Boateng. Die kürzlich aufgenommenen Verhandlungen zwischen Manchester United und dem FC Bayern, um einen Transfer über die Bühne zu bringen, drohen zu scheitern. 


​​Denn nach Angaben von Sport Bild und Bild liegen die beiden Parteien bei den Preisvorstellungen weit voneinander entfernt. Demnach bieten die Red Devils nur die Hälfte der vom deutschen Rekordmeister angeforderten 50 Millionen Euro. Dies ist ein deutlich größerer Abstand als derjenige, den die englische Times am gestrigen Montag vermeldete: Damals ging man noch davon aus, dass United 50 Millionen Pfund angeboten hat und weitere zehn Millionen Pfund drauflegen muss.


Diese große Differenz scheint in Anbetracht der schon am Donnerstag in England endenden Transferperiode kaum überbrückbar zu sein. Zudem soll der letztjährige Vizemeister zunächst nicht mal einen normalen Kauf, sondern ein Leihgeschäft mit Kaufoption vorgeschlagen haben. Diese Idee wurde aber nicht weiter verfolgt.

Gescheitert sind die Verhandlungen noch nicht, aber Manager Jose Mourinho wird allem Anschein nach mit Boateng wegen schwierigen Verhandlungen einen weiteren Wunschkandidaten für seine im Abwehrzentrum ausgerufene Baustelle verlieren. Es ist weiterhin unklar, wen der Verein in den kommenden Tagen verpflichten wird. 


Für den 29-jährigen DFB-Nationalspieler bleiben derweil alle Optionen offen. Das Transferfenster schließt in den anderen europäischen Top-Ligen erst am Monatsende, somit könnte es noch mit einem Transfer zu Paris Saint-Germain klappen. Mit dem Trainer der Franzosen Thomas Tuchel soll sich Boatng schon getroffen haben, er präferiert ohnehin einen Wechsel in die Ligue 1 wegen des Spielstils beim Scheichklub. Aber auch hier sollte man erwähnen, dass es nicht mal Kontakt zwischen den beiden Klubs gab. Dafür gibt es aber noch reichlich Zeit.