​Benjamin Pavard soll laut dem SWR spätestens im Sommer 2019 zum FC Bayern München für die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro wechseln, da er sich bereits mit dem deutschen Rekordmeister auf einen Vertrag einigen konnte. Viel Geld für die Schwaben, die eigentlich einiges davon an seinen Ex-Klub OSC Lille abtreten müssten. Doch der VfB war geschickt und hat in diesem Fall vorgesorgt.


Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten haben die Schwaben in Person von Manager Michael Reschke im Herbst vergangenen Jahres einen Versuch gestartet, um die Weiterverkaufsbeteiligung seines Ex-Klubs OSC Lille, die wohl bei seiner Verpflichtung im Sommer 2016 vereinbart wurde, abzukaufen. In der Branche ist es üblich, dass ein Ex-Klub ungefähr 20 Prozent der Ablösesumme bei einem Weiterverkauf kassiert, falls solch eine Klausel eingebunden wird. 


Zwei Millionen für die Beteiligung


Und Lille hat tatsächlich eingewilligt: der VfB zahlte zwei Millionen Euro an die finanziell geschwächten Franzosen und kauften ihnen die Beteiligung ab! Ein kluger Schritt von Reschke, der dem VfB damit zu mehr Einnahmen von circa vier Millionen Euro verholfen hat. Es könnten deutlich mehr werden, falls man sich mit dem FC Bayern auf einen Wechsel noch in diesem Sommer einigen wird. 

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Reschke ist seit dem August vergangenen Jahres Sportvorstand beim Bundesligisten 


Dass Pavard zu den Bayern wechselt, gilt als relativ sicher. Zuletzt wollte Reschke "keinen Kommentar" zu dieser Thematik abgeben. Bayern-Trainer Niko Kovac schwärmte auf einer Pressekonferenz von Pavard („Ich kann bestätigen, dass Benjamin Pavard ein richtig guter Spieler ist, das hat man ja auch bei der Weltmeisterschaft gesehen!"), verwies jedoch an die Verantwortlichen des FC Bayern. Karl-Heinz Rummenigge sagte gegenüber mehreren Reportern, dass es "nichts Weiteres dazu zu sagen" gebe - auch hier klingt ein Dementi anders.