Karl-Heinz Rummenigge überraschte vor gut einer Woche, als er Jérôme Boateng öffentlich die Freigabe für einen Wechsel erteilte. Seither ereilen den Fußballkonsumenten fast täglich Meldungen rund um den Weltmeister. Ganz besonders interessiert sein soll Paris St. Germain.


Die Rahmendaten sind bereits abgesteckt: Sollte ein interessierter Klub bereit sein, für Jérôme Boateng eine Ablösesumme zwischen 50 und 60 Millionen Euro zu zahlen, dürfte der Innenverteidiger den ​FC Bayern trotz laufenden Vertrags bis 2021 verlassen.


Die Sport Bild schreibt, dass Paris St. Germain mit seinem neuen Trainer Thomas Tuchel „großes Interesse“ zu haben scheint. Der ehemalige BVB-Trainer kennt Boateng aus seinen zahlreichen Jahren in der Bundesliga bestens.

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Weilt derzeit bei der WM: Jérôme Boateng



Dass sich PSG auf die Suche nach einem neuen Innenverteidiger begibt, ist ebenfalls logisch. Schließlich verfügt der französische Renommieren mit Kapitän Thiago Silva, Marquinhos und Presnel Kimpembe lediglich über drei nominelle Innenverteidiger.


Boateng, der auf den Erfahrungsschatz von 448 Pflichtspielen und 71 Auftritten für die deutsche Nationalmannschaft zurückgreifen kann, wäre für die ambitionierten PSG-Ziele eine adäquate Verstärkung. Schließlich forcieren die Bosse unter Tuchel den Gewinn der Champions League.


Klubs stehen Schlange


Die Interessenten für Boateng sollen bereits Schlange stehen. Neben PSG wurde zuletzt Manchester City, ​Manchester United, Real Madrid, der FC Barcelona ​sowie Juventus Turin genannt. „Wenn ein Verein kommt und er kundtut, dass er zu diesem Verein wechseln möchte, werden wir uns damit befassen“, sagte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge vor Kurzem.