​Der ​VfL Wolfsburg hat einen neuen Geschäftsführer Sport. Der erfahrene Jörg Schmadtke übernimmt ab dem 1. Juli 2018 den Posten an der Aller und soll aus dem Relegations-Teilnehmer wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft formen. Schmadtke unterschrieb einen langfristigen Vertrag. 

Am Dienstagmorgen berichtete bereits die BILD, dass sich beide Parteien über ein Engagement einig sein sollen. Nach der Trennung von Sportdirektor Olaf Rebbe, der Ende April vor dem wichtigen Abstiegsthriller gegen den ​HSV freigestellt worden war, haben die Wölfe nun also einen neuen starken Mann als Geschäftsführer Sport und Kaderplaner präsentiert. Bis Ende 2016 hatte der ehemalige ​Werder-Manager Klaus Allofs diese Position in Wolfsburg inne. 


"Ich gehe mit großer Vorfreude an diese Aufgabe heran. Wir werden den Status Quo genau analysieren und wollen der Mannschaft wieder die Stabilität verschaffen, damit sie in der Bundesliga schnell den Anschluss findet und erfolgreichen Fußball spielt", so Schmadtke zu seiner neuen Aufgabe. 


Erfolg in Köln, Labbadia-Zukunft unklar


Der 54-jährige Schmadtke arbeitete bis zum vergangenen Herbst noch als Geschäftsführer beim ​1. FC Köln und konnte mit seinem Ex-Klub in der Vorsaison überraschend die Teilnahme an der Europa League sichern. Tabellenregionen, die man in der Autostadt schmerzlich vermisst und in denen man in der nahen Zukunft wieder stehen möchte. Zuletzt musste der VfL zweimal in die Relegation, konnte sich jeweils aber retten. 


Die erste schwere Entscheidung, die Schmadtke wohl treffen muss, ist, ob Wölfe-Trainer Bruno Labbadia auch in der kommenden Saison Trainer des Bundesligisten sein darf. Der Vertrag läuft noch bis 2019, doch zwei Siege in elf Bundesliga-Spielen sprechen nicht unbedingt für ihn.