​Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, nun scheint das Aus von Peter Stöger bei Borussia Dortmund beschlossene Sache. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen wollen die BVB-Bosse dem Übergangstrainer keinen neuen Vertrag anbieten. Als Nachfolgekandidat gilt - mal wieder - Lucien Favre.


Fade Auftritte in der Liga, das peinliche Aus in der Europa League und nun die 0:6-Klatsche in München. Peter Stöger sammelte zuletzt wahrlich nur wenige Argumente für einen Verbleib bei Borussia Dortmund. Laut einem Bericht der BILD-Zeitung ziehen die Verantwortlichen des Revierklubs die Konsequenzen und werden dem Österreicher keinen neuen Vertrag anbieten. 


Der 51-Jährige auf Nachfrage der BILD: "Irgendwann im April wird es eine Entscheidung geben. Klar ist auch, dass es zum jetzigen Zeitpunkt schwierig ist, eine Bewertung und eine Einschätzung abzugeben und logischerweise zu sagen, in welche Richtung es gehen wird. Jeder macht sich seine Gedanken, das gilt für den Klub, für mich, für alle."

Stöger übernahm den BVB im Dezember und erhielt einen Kontrakt bis zum Saisonende. Sollte die Borussia unter dem Ex-Kölner wieder sportliche Erfolge feiern können, hätte man über ein Engagement über den Sommer hinaus nachgedacht, doch aktuell liefern Stöger und seine Mannschaft nur wenig Gründe für eine weitere Zusammenarbeit.


Laut dem Bericht hat der BVB bereits einen Nachfolger im Blick. Wie auch im letzten Sommer soll Lucien Favre der absolute Wunschkandidat von Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc sein. Vor einem Jahr hatte dessen Verein OGC Nizza noch die Freigabe verweigert, nun aber könnte der Schweizer die Cote d'Azur für eine Ablöse zwischen drei und fünf Millionen Euro verlassen. Eine Investition, die sich lohnt? Auch Watzke und Co. wissen: Die nächste Trainerentscheidung muss endlich mal wieder sitzen.