Nach dem desaströsen Auftritt vom VfL Wolfsburg bei der ​1:3-Niederlage gegen Werder Bremen wird das Klima bei den Niedersachsen immer rauer. Führungsspieler Maximilian Arnold nahm nach dem Spiel seinen Trainer in Schutz und rechnete knallhart mit sich und seinen Mitspielern ab.


Durch einen Sieg gegen die Werderaner hätten die 'Wölfe' sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz gehabt und hätten im Abstiegskampf endlich mal wieder durchschaufen können. Durch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten steckt das Team von Trainer ​Martin Schmidt jedoch weiterhin mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt und kann sich beim 1. FSV Mainz 05 und dem Hamburger SV bedanken, dass sie noch immer vier Punkte über dem Strich stehen.

Insbesondere in der ersten Hälfte agierten die Niedersachsen in Bremen ungemein lethargisch und hatten den kämpferischen Hanseaten so gut wie nichts entgegenzusetzen. Die mitgereisten Wolfsburg-Fans ließen ihrem Unmut freien Lauf und auch der Trainerstuhl von Martin Schmidt könnte so langsam ins Wanken geraten.


Mittelfeldspieler Maximilian Arnold sieht die Schuld für den schwachen Auftritt seiner Mannschaft aber keineswegs bei dem 50-jährigen Fußballlehrer aus der Schweiz. "Wir hätten in der ersten Hälfte robuster zu Werke gehen müssen. Es ist unerklärlich. Es ist einfach schlecht, wie wir die erste Halbzeit gespielt haben, das muss man ehrlich sagen. Das liegt nicht am Trainer oder Manager", so der aufgebrachte 23-Jährige laut deichstube.de nach der Partie.

Vielmehr sollten sich die Spieler des abstiegsbedrohten Vereins an die eigene Nase fassen: "Wer nicht weiß, um was es in so einem Spiel geht, der hat hier nichts verloren. Wir als Team sind Schuld an der Situation. Da müssen wir schleunigst aufpassen. Wir konnten die zweite Hälfte nicht so scheiße angehen wie die erste."


Der Auftritt sei "absolut scheiße für jeden Wolfsburg-Fan" gewesen, dennoch solle man "jetzt ruhig bleiben und die Dinge nach wie vor kritisch ansprechen." Mit einer couragierten Leistung gegen den FC Bayern München am kommenden Wochenende gilt es für die 'Wölfe' ihre Anhänger wieder auf ihre Seite zu bringen.