Sandro Wagner fungiert beim FC Bayern München wie erwartet als Joker. Auch beim 5:2-Heimsieg der Bayern gegen Ex-Club TSG Hoffenheim kam der Nationalspieler von der Bank und markierte den Schlusspunkt der Partie. In der Mixed-Zone äußerte sich Wagner zu seiner Rolle beim deutschen Rekordmeister; und präsentierte sich einmal mehr offen und authentisch.


An Sandro Wagner scheiden sich die Geister. Von manchen gefeiert und von manchen scharf kritisiert, bleibt sich der Stürmer zumindest seiner authentischen Linie treu. „Die Stellenausschreibung war ja klar definiert. Und ich kann lesen. Von daher kein Problem", erklärte der deutsche Nationalspieler, angesprochen auf seine Ersatzrolle beim FC Bayern München. Gegen Ex-Club Hoffenheim kam der Knipser fünf Minuten vor Schluss und markierte seinen ersten Pflichtspieltreffer für seinen neuen alten Arbeitgeber.


Wagner jubelt - auch gegen seinen Ex-Club


Obwohl es gegen Ex-Club Hoffenheim ging, dem Wagner immerhin die Nominierung für die Nationalmannschaft verdankt, setzte der Stürmer nach seinem Treffer zum Jubel an. „Ich juble gegen jedes Team, wenn ich treffe. Egal, ob ich da jetzt ein Jahr war oder meine Mama oder mein Papa da Trainer sind. Das ist mir wurscht", erklärte der 30-Jährige. "Für einen Stürmer ist es schön, zu treffen. Es war natürlich toll, zu Hause gegen meinen alten Verein mein erstes Tor zu machen. Das hat sich gut angefühlt."

Zufrieden als Reservist beim FC Bayern hofft Sandro Wagner auch auf eine ähnliche Funktion bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Russland. "Ich habe heute ein Tor gemacht, bin aber Realist. Das Tor war jetzt auch nicht so schwer. Ich könnte mich jetzt auch feiern vor Euch, aber das mache ich nicht. Die Meinung von Jogi Löw ist mir natürlich wichtig. Ich hoffe, dass das jetzt auch die kommenden Wochen und Monate so klappt", sagte Wagner, angesprochen auf seine WM-Chancen.