Carlos Mane wollte in der Rückrunde mit dem VfB durchstarten und verletzte sich dann extrem unglücklich erneut schwer und wird für den Rest der Saison ausfallen. Im Sommer läuft der Leihvertrag des Offensivspielers bei den Schwaben aus. Sportvorstand Michael Reschke denkt jedoch über Möglichkeiten nach, einen Verbleib des Portugiesen zu bewerkstelligen.


Nachdem er sich nach einer komplizierten Knieverletzung in der Reha-Abteilung des VfB mühsam wieder an die Mannschaft herangekämpft hatte, ​zwingt den 23-Jährigen nun ein Sehnenriss im rechten Oberschenkel zum Zuschauen.


Der Rechtsaußen wurde im Sommer 2016 von Sporting Lissabon ausgeliehen und konnte in der zweiten Liga für die Schwaben bereits unter Beweis stellen, wie wichtig er sein kann. Im kommenden Sommer läuft die Leihe aus. Zwar besitzen die Stuttgarter eine Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro, diese werden die Schwaben, nach Angaben von ihrem Sportvorstand Michael Reschke gegenüber den Stuttgarter Nachrichten, "nicht ziehen."

Dadurch sei jedoch noch nicht beschlossene Sache, dass Mane nicht auch zukünftig das Trikot mit dem roten Brustring tragen wird. "Alles andere ist noch offen. Wir werden uns im April oder Mai mit Carlos und seinem Verein Sporting Lissabon zusammensetzen, um über Lösungsansätze nachzudenken", so der 60-Jährige. 


​Auch Trainer Hannes Wolf stärkte seinem Spieler gegenüber der BILD unlängst den Rücken und wollte nicht ausschließen, dass man im Sommer noch einmal miteinander reden wird: "Wir wissen wie gut er ist und glauben, dass er auch daraus stark zurückkommen kann."

Eine Überlegung könnte sein, dass der VfB sich mit dem portugiesischen Spitzenklub auf eine weitere Leihe verständigt. Der eigentliche Plan von Sporting war schließlich gewesen, dem großen Talent die Möglichkeit zu geben, bei einem kleineren Verein die in seinem Alter so wichtige Spielpraxis zu sammeln. Durch den langen Ausfall konnte sich der Rechtsfuß jedoch nicht so weiterentwickeln wie erwünscht und hätte wahrscheinlich große Probleme, sich bei seinem Stammverein durchzusetzen. Ein weiterer Verbleib könnte somit für alle Seiten Sinn machen.