Die Kiebitze rund um das Trainingsgelände von Hannover 96 staunen dieser Tage nicht schlecht. In der Länderspielpause darf Linton Maina gemeinsam mit den übrig gebliebenen Profis der Bundesligamannschaft trainieren – und hinterlässt in seinen bisherigen Einheiten einen bleibenden Eindruck bei den Verantwortlichen.


Während in den Monaten zuvor noch über Noah Joel Sarenren Bazee gesprochen wurde, ist längst ein anderes Juwel aus der hauseigenen Talentschmiede bei Hannover 96 in den Fokus gerückt. Die Rede ist von Linton Maina, einem 18 Jahre alten offensiven Mittelfeldspieler, der sich in der Länderspielpause im Training der Profis für höhere Aufgaben empfehlen darf.

„Wir haben gesehen, dass er ein super Junge ist“, urteilt 96-Chefcoach André Breitenreiter im kicker. Wichtig für die sportliche sowie die persönliche Entwicklung Mainas sei jedoch, wie der Youngster damit umgehe. Der gebürtige Berliner soll in Zukunft in einigen Einheiten pro Woche bei den Profis ein- und aufgebaut werden. „Schön, dass wir nach langer Zeit wieder einen Spieler haben, der perspektivisch die Qualität hat, in der Bundesliga für 96 zu spielen“, frohlockt Sportchef Horst Heldt.


Mainas Kontrakt, der noch zu Zeiten von Martin Bader abgeschlossen wurde, wandelt sich im kommenden Sommer in einen Profivertrag um, so dass sich der Verein keine Sorgen um die Zukunft seines Juwels machen muss. „Über Einsätze im Profibereich möchte ich noch nicht sprechen“, fügt Breitenreiter an, schließt aber im gleichen Atemzug keinen Einsatz aus, „wenn Linton hier so durchstartet, im Training alle anderen Offensivspieler überrennt und zeigt, dass er besser ist.“