Als Nico Schulz von Hertha BSC zu Borussia Mönchengladbach kam, galt er als hoffnungsvoller Kandidat auf der Position des Linksverteidigers, doch so richtig konnte sich der 24-Jährige nicht durchsetzten. Am Rande eines Testspiels erklärte Trainer Dieter Hecking nun den Verkauf des ehemaligen U21-Nationalspielers an 1899 Hoffenheim.

Für vier Millionen Euro kam Schulz 2015 von der Hertha mit großen Ambitionen, doch an Oscar Wendt war für ihn kein Vorbeikommen. In zwei Jahren kam der Linksverteidiger gerade mal auf 13 Bundesligaspiele. Das lag zwar auch an einer schweren Verletzung, doch auch nach dem Kreuzbandriss kam Schulz nur sehr selten zum Einsatz. Nun wechselt der 24-Jährige zur TSG 1899 Hoffenheim. Dort hofft Schulz auf wesentlich mehr Spielpraxis, als er sie in Gladbach bekam.


Keine Perspektive für Schulz


Trainer Hecking erklärte nun, wie es zum Abgang von Schulz kam. „Ich hatte mit Nico ein ganz offenes Gespräch. Er kam Anfang der Woche auf mich zu und hat gefragt: Trainer, wie sieht meine Situation aus? Da habe ich ganz offen gesagt: Oscar Wendt ist da und du hast sicherlich die letzten Spiele ganz ordentlich gemacht, aber du weißt auch, wenn Fabian Johnson da ist - der diese Position auch spielen kann - warst du ein paar Mal auf der Tribüne“, so Hecking. „Er sagte mir dann, dass es die Möglichkeit gibt, dass er sich sportlich verändern kann. So ist es dann gekommen“.


Während Schulz nun sein Glück in Sinsheim sucht, verbleibt die Borussia mit nur einem nominellen Linksverteidiger. Doch neben Oscar Wendt können auch Fabian Johnson und Timothée Kolodziejczak diese Position bekleiden. Er herrscht also kein Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt.