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5:0 im DFB-Pokal: BVB ballert Duisburg ab!

Axel Witsel
Borussia Dortmund in Torlaune | Lars Baron/Getty Images

Borussia Dortmund hat problemlos den Einzug in die 2. Runde des DFB-Pokals gemeistert. Gegen Drittligist MSV Duisburg siegte der BVB am Montagabend mit 5:0.

Tore:
0:1 Sancho (14., FE)
0:2 Bellingham (30.)
0:3 Hazard (39.)
0:4 Reyna (50.)
0:5 Reus (58.)

Bes. Vorkommnis:
Rote Karte f. Volkmer (38.)

Favre musste gegen den MSV auf die angeschlagenen Bürki und Guerreiro verzichten, auch der lange verletzte Reus saß zum Anpfiff nur auf der Bank. Und so war es die junge Garde, die gegen Duisburg zunächst für Furore sorgte: Mit Reyna und Bellingham standen zwei 17-Jährige in der Startelf, dazu gesellten sich unter anderem die 20-jährigen Sancho und Haaland.

Und die jungen Wilden legten los wie die Feuerwehr. Nach einem unglücklichen Handspiel im Duisburger Strafraum bekamen die Schwarz-Gelben nach einer knappen Viertelstunde einen berechtigten Elfmeter zugesprochen, den Sancho eiskalt verwandelte.

Der MSV zeigte zwar keine schlechte Partie, konnte den individuellen und mannschaftstaktischen Qualitäten des BVB allerdings zu keinem Zeitpunkt das Wasser reichen. Und so fiel nach einer halben Stunde das logische 2:0 durch den überragenden Bellingham!

Acht Minuten später war die Partie dann entschieden. Volkmer konnte Haaland nach einer genialen Finte nur per Notbremse stoppen und sah daraufhin die Rote Karte - Hazard verwandelte den fälligen Freistoß an der Strafraumkante sehenswert.

Nach der Pause ließen die Schwarz-Gelben den Fuß zunächst auf dem Gaspedal und erhöhten schnell auf 4:0. Einen Freistoß von Reyna fälschte Witsel wohl noch leicht, aber unhaltbar ab.

Danach nahm Favre einige Wechsel vor und brachte unter anderem Reus in die Partie. Und der Kapitän meldete sich nach seiner halbjährigen Verletzungspause zurück, wie es ein Klassespieler eben tut: Mit seinem ersten (!) Ballkontakt markierte der BVB-Star das 0:5!

Mit fünf Toren Vorsprung und einem Mann mehr ließen es die Schwarz-Gelben dann etwas gemächlicher angehen und spielten die Partie cool herunter - im Hinblick auf das bevorstehende Topspiel gegen Gladbach am Samstagabend (18:30 Uhr) eine nachvollziehbare Entscheidung.