Beim Hamburger SV galt Marcus Berg als einer der größten Fehleinkäufe, die je an den Volkspark gespült wurden. Bei seinem derzeitigen Arbeitgeber Panathinaikos Athen wird der Schwede allerdings als Star nahezu vergöttert. Mit seinem letzten Tor in der Liga stellte der Angreifer zudem einen persönlichen Rekord auf.

Karlsruher SC v Hamburger SV - DFB Cup

Marcus Berg gehört zu den größten Missverständnissen, die in der langen Vereinshistorie des Hamburger SV Bestand hatten. 2009 wechselte der ambitionierte Schwede für satte zehn Millionen Euro vom FC Groningen an die Elbe – nach einer Ausleihe zur PSV Eindhoven fand der Nationalspieler 2013 schließlich den Weg zum griechischen Erstligisten Panathinaikos Athen, wo er als Star gefeiert wird.


Am vergangenen Wochenende gelang dem Schweden für Panathinaikos im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Olympiakos Piräus der Goldene Treffer zum 1:0-Sieg; es war bereits das 18. Saisontor für Berg, womit er einen persönlichen Rekord aufgestellt hat. Mit seinen bisher erzielten Toren führt er die Torschützenliste der griechischen Super League vor Hamza Younes (15 Tore) und Pedro Conde (13) an.


Besonders Athen-Coach Marinos Ouzounidis gilt als ausgesprochener Fans des ehemaligen Hamburgers. Der 48-Jährige hat sich deshalb zum Ziel gemacht, den Vertrag mit Berg vorzeitig auszuweiten. Der Stürmer ließ sich Ende Januar dieses Jahres nicht zweimal bitten – und verlängerte seinen Kontrakt vorläufig bis 2019.