MOENCHENGLADBACH, GERMANY - FEBRUARY 20:  Raffael Caetano de Araujo of Borussia Moenchengladbach and Jonas Hector of Koeln compete for the ball during the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and 1. FC Koeln at Borussia-Park on February 20, 2016 in Moenchengladbach, Germany.  (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Borussia Mönchengladbach vs. 1. FC Köln: 8 Fakten zum Spiel

Das Derby zwischen Gladbach und Köln ist beinahe so alt wie die Bundesliga selbst, unter anderem soll die Rivalität durch Hennes Weisweiler, der in seiner Karriere beide Teams trainierte, begründet sein. Hier seht ihr weitere wissenswerte Fakten zum Spiel.

 

8. Historie

Das erste Spiel zwischen beiden Mannschaften fand 1961 statt, der damalige Sieger kam nach einem 4:1 aus Köln. Mit der Zeit aber hatte sich das Blatt zu Gunsten der 'Fohlen' gedreht, der 'Effzeh' entwickelte sich zum Lieblingsgegner der Borussen. Inzwischen trafen beide Teams 101-mal aufeinander, 52 Duelle konnte der VfL für sich entscheiden, 29 gingen an die Domstädter, 20 Spiele endeten Unentschieden.

 

7. Schicksalsspiel

Die Kölner konnten von den letzten elf Aufeinandertreffen gerade mal ein einziges Spiel gewinnen, das aber beendete im letzten Jahr die Ära unter dem Schweizer Lucien Favre, der nach der fünften Bundesliganiederlage in Folge selbst die Reißleine zog und den Verein von sich aus verließ.

6. Auswärtsschwäche

Trafen die beiden Teams aufeinander, war für das jeweilige Auswärtsteam in den letzten fünf Aufeinandertreffen kaum etwas zu holen. So blieben die Gästemannschaften in den letzten fünf Spielen komplett ohne eigenen Treffer, zuletzt gewann Mönchengladbach in Köln am 25. November 2011 mit 3:0 in Müngersdorf, der letzte Sieg der Kölner am Niederrhein datiert vom 4. Oktober 2008, als man mit 2:0 den Borussia-Park eroberte.

 

5. Ausfälle

Für die anstehende Partie fallen auf beiden Seiten wichtige Akteure aus. So wird FC-Keeper Timo Horn wegen einer Knie-OP nicht zur Verfügung stehen, ebenso fällt auch Innenverteidiger Dominic Maroh und Mittelfeldmann Leonardo Bittencourt aus. Auf Gladbacher Seite ist Weltmeister Christoph Kramer mit einer gelb-roten Karte gesperrt, Patrick Herrmann, Mamadou Doucoure und Alvaro Dominguez sind ebenfalls mit Verletzungen nicht dabei.

 

4. Tore garantiert

In all den Aufeinandertreffen zwischen beiden Mannschaften gab es gerade mal vier torlose Unentschieden, auf der anderen Seite haben die 'Fohlen' gegen kein Team so häufig getroffen, wie gegen die 'Geißböcke'. Insgesamt 168 Tore schoss der VfL gegen den FC, die Kölner wiederum konnten 109 Treffer gegen die Gladbacher erzielen. Das letzte torlose Remis liegt allerdings noch nicht so lang zurück. Am vierten Spieltag der Saison 2014/15 endete das Spiel in Köln mit 0:0.

 

3. Höchste Siege

Der höchste Heimsieg der Gladbacher liegt ebenfalls nicht lange zurück und geschah am 10. April 2011, als Marco Reus und Juan Arango die Domstädter mit 5:1 aus den Stadion fegten. Der höchste Auswärtssieg der Kölner in Gladbach hat allerdings schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Am 1. Oktober 1977 schenkten die Domstädter den Hauherren ebenfalls fünf Tore ein und gewannen mit 2:5 am Niederrhein.

 

2. Trikottausch

In der Historie des Derbys gab es einige Spieler, die sowohl für Köln als auch für Mönchengladbach aktiv waren. Der erste Spieler, der den riskanten Wechsel wagte, war Dr. Franz Wichelhaus im Jahr 1952, er ging von Köln nach Gladbach. Vier weitere Spieler folgten ihm in der Zeit, als es die Bundesliga noch nicht gab. Uwe Rahn war schließlich der erste Borusse, der 1988 zum großen Rivalen an den Rhein ging, Thomas Broich beendete 2006 diese Wechselbewegungen wieder. Insgesamt waren es zehn Spieler, die für beide Klubs spielten, der bekannste dürfte Toni Polster sein. Hans-Georg Dreßen aber stach hier noch mal besonders heraus, denn er wechselte zwischen beiden Vereinen hin und her.

 

1. Friedliche Fans

Nachdem es in den letzten Jahren vermehrt zu Ausschreitungen bei den Begegnungen kam und vor zwei Jahren sogar ein Kölner Platzsturm eine neue Dimension ausrief, sieht es in diesem Jahr bislang so aus, als sollte es mal wieder etwas ruhiger zugehen. Denn wie die Kölnische Rundschau berichtet, soll es bislang keine Erkenntnisse dafür geben, dass es zu Gewalttätigkeiten zwischen den beiden Lagern kommt. Außerdem stehen nach den Boykotts der letzten Saison wieder die vollen Gästekontingente zur Verfügung.