Der Kölner Angreifer Anthony Modeste verlängerte in der vergangenen Woche seinen bis 2019 laufenden Vertrag um weitere zwei Jahre. Zuvor hatte es in der Domstadt große Aufregung gegeben, da sein Berater die Ausstiegsklausel gezogen hat und angeblich ein Wechsel nach China kurz bevorstand. Nun gab der 28-Jährige zu, dass er den "Effzeh" nie verlassen wollte. Möglicherweise pokerte der Mittelstürmer nur um einen neuen Vertrag mit höherem Gehalt. 


"Das ist Politik! Es war kein Thema zu wechseln. Ich bin da, ich bin zufrieden", sagte Modeste gegenüber der "Bild"-Zeitung auf die Frage, warum sein Berater die Ausstiegsklausel gezogen hat. "Ich habe immer gesagt, dass ich in Köln bleibe. Ich bin Spieler, ich mache was ich will", so der Angreifer weiter. Der 28-Jährige bestätigte allerdings auch, dass er ein lukratives Angebot aus der Chinese Super League erhalten hatte: "Es war ein richtig gutes Angebot aus China. Mega! Aber Geld ist jetzt vielleicht nicht wichtig. Meine Familie ist wichtig. Ich brauche sie, auch zum Fußballspielen." Zudem gibt es für den Angreifer noch einen weiteren wichtigen Grund, warum er den 1. FC Köln bzw. Deutschland nicht verlassen will: "Mein Sohn hat eine Allergie, er kann hauptsächlich nur Kartoffeln und Karotten essen, verträgt keine Milch. In Deutschland haben wir die beste medizinische Versorgung. Das ist wichtig für uns. In Frankreich wäre es schon schwer mit der Betreuung geworden, in China unmöglich.“

"Ich freue mich, auch in den kommenden Jahren Spieler des 1.FC Köln zu sein. Dass ich in den vergangenen Wochen für Irritationen bei den FC-Fans gesorgt habe, tut mir leid. Aber ich bin ein Typ, der nur nach vorne guckt“, sagte der Franzose nach der Unterzeichnung seines neuen Vertrags, der diesmal keine Ausstiegsklausel enthält. Modeste war in der abgelaufenen Saison der mit Abstand treffsicherste Spieler der "Geißböcke" und erzielte in 34 Ligaspielen 15 Tore. Auf die Frage, welchen Platz er dem "Effzeh" in der kommenden Saison zutraut, antwortete der Angreifer: „Ich hoffe Platz neun oder acht!“

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