Hamburger SV: Lächerlich und peinlich – Angeber Sven Schipplock prahlt mit Gehalt

facebooktwitterreddit

Bei der Niederlage im DFB-Pokal gegen Viertligist Carl Zeiss Jena hat sich der Hamburger SV nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ein Spieler steht nach der Pleite besonders im Mittelpunkt: Neuzugang Sven Schipplock. Der Angreifer hatte Jena-Keeper Raphael Koczor "in jedem zweiten Satz erzählt, was er verdient“ – peinlicher und lächerlicher geht es für einen gestandenen Bundesligaprofi kaum. Ein Kommentar

War es der Frust über die sich anbahnende Niederlage oder darüber, dass er zu Beginn der Partie nur auf der Bank gesessen hatte und erst nach rund einer Stunde eingewechselt wurde? Wollte der Angreifer seinen Gegenüber eine kleine Lehrstunde erteilen? Oder hatte Sven Schipplock einfach einen riesengroßen Aussetzer?

Fest steht: Sowas gehört nicht in den Fußball, erst recht nicht in den Profifußball. Sven Schipplock hat mit dieser Aktion vor allem sich, aber auch seinen neuen Klub lächerlich gemacht. Womöglich hat der HSV in diesem Sommer einen Skandal-Fußballer verpflichtet, ja. Aber vielleicht ist es nicht Raubein Emir Spahic, sondern Angreifer Sven Schipplock.

So eine Aktion hat kein Spieler der Welt nötig!

Wer mit Niederlagen nicht umgehen kann, sollte liebte kein Profisportler sein. Sven Schipplock hätte den Frust besser hinunterschlucken sollen – so hat er sich in ganz Fußball-Deutschland nur zum Gespött gemacht. Und in diesem Fall ist sogar jeder Spott völlig angebracht. Denn selten hat ein Bundesligaprofi zu einer so peinlichen und lächerlichen Aktion hinreißen lassen.

Mal ganz ehrlich: Was glaubt Sven Schipplock eigentlich, wer oder was er ist? Weltmeister und dreimaliger Ballon d'Or-Gewinner? Die Realität sieht anders aus. Sven Schipplock ist ein Profifußballer, genau wie Jena-Keeper Raphael Koczor. Wo der Unterschied liegt? In der Liga, in der sie spielen. Vierte Liga gegen Bundesliga. Schipplock sollte froh sein, dass er in seinem Leben Millionen Euro als Fußballprofi in Hoffenheim und Hamburg verdient. Koczor kann davon wahrscheinlich nur träumen – doch das ist kein Grund, den Keeper so anzumachen.

Vorbildfunktion und Professionalität? Fehlanzeige

Als Spieler der ersten Bundesliga sollte sich Schipplock professionell verhalten und wissen müssen, was sich gehört – und was eben nicht. Hier ist er deutlich zu weit gegangen.

Vor allem für kleine Kinder haben Fußballer auch eine Vorbildfunktion, die bei ihm aber wohl gänzlich abhanden gekommen ist.

Schade eigentlich. Bislang hatte man bei Sven Schipplock immer das Bild eines hart arbeitenden und ehrgeizigen Fußballprofis vor Augen. Das hat sich nun mit nur einer Aktion geändert. Die gerechte Strafe hat er mit der Niederlage schon erhalten.

Im Endeffekt war es aber "nur" eine einzige Aktion des Angreifers. So unnötig sie auch war, Schipplock ist kein Wiederholungstäter und wird wissen, dass er etwas falsch gemacht hat. Ab jetzt darf er also ruhig wieder sein wahres Gesicht zeigen. Darüber wäre man nicht nur in Hamburg, sondern in der gesamten Bundesliga froh.