1. FC Köln

1. FC Köln: Verkauf von Ellyes Skhiri wohl weiterhin alternativlos

Christian Gaul
Ellyes Skhiri wird sich wohl aus Köln verabschieden
Ellyes Skhiri wird sich wohl aus Köln verabschieden / Karina Hessland/Getty Images
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Der 1. FC Köln wird wohl einen Transfer von Ellyes Skhiri anstreben um dringend benötigte Einnahmen zu generieren. Trainer Steffen Baumgart erklärt den Stand der Dinge.


In der ersten Runde des DFB-Pokals war Ellyes Skhiri noch der Kölner Held beim Weiterkommen in Jena gewesen. Doch der 26-jährige Tunesier könnte mit seinem zwischenzeitlichen 1:1, welches den FC kurz nach Skhiris Einwechslung letztlich zum Sieg im Elfmeterschießen führte, eher ein Geschenk zum Abschied hinterlassen haben.

Denn die Auswirkungen der Pandemie sorgten in Köln für Einbußen in Höhe von rund 70 Millionen Euro - ein Verkauf Skhiris könnte dieses Loch in Teilen stopfen.

Zehn bis 15 Millionen Euro - der FC muss gesprächsbereit sein

"Wir haben bei Skhiri die Situation, dass wir immer noch nicht genau wissen, wo sein Weg hin führt. Ein solcher Spieler tut jeder Mannschaft gut. Aber wir haben ganz klare Richtlinien und einen vorgegebenen Weg hier. Da geht es auch darum wirtschaftlich vernünftig zu agieren", erläuterte FC-Trainer Steffen Baumgart nach dem Sieg in Jena (Quelle; Bild).

Damit brachte der neue Übungsleiter das Dilemma um seinen Mittelfeld-Motor auf den Punkt. Denn einerseits ist Skhiri einer der wenigen Akteure im Kader, der auch in der mauen abgelaufenen Saison regelmäßig performen konnten.

Auf der anderen Seite ist der 26-Jährige jedoch der wohl wertvollste Spieler im Kader der Kölner. Wenn der FC also auf Einnahmen angewiesen ist, dann wird man um einen Verkauf nicht herumkommen.

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Ellyes Skhiri wird dem FC fehlen / AXEL HEIMKEN/Getty Images

Zwischen zehn und 15 Millionen würden die Kölner gerne für Skhiri haben, aktuell sollen besonders die Fiorentina und die AS Rom Interesse zeigen. Die angepeilte Summe ist sicherlich vertretbar, wenn man Skhiris Laufzeit in Köln bedenkt - bis zum Sommer 2023 steht der Tunesier in der Domstadt unter Vertrag.

"Ich bin davon überzeugt, dass er bleibt. Und wenn er nicht bleibt, können wir es mit Dejo und Salih auch gut machen", wollte Baumgart zum einen die typischen Bekundungen nicht vermissen lassen (via: geissblog.koeln).

Zum anderen zählte er mit Salih Özcan und Neuzugang Dejan Ljubicic jedoch auch zwei Alternativen für die Zentrale auf. Skhiri wird mit ziemlicher Sicherheit zu Geld gemacht werden, ob der sportliche Verlust dann zu schwer wiegen wird, kann man in der kommenden Saison beobachten.

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