1. FC Köln: Der Preis für Skhiri

Jan Kupitz
Ellyes Skhiri
Ellyes Skhiri / Catherine Ivill/GettyImages
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Der 1. FC Köln ist finanziell nicht auf Rosen gebettet, weshalb ein Winter-Transfer von Ellyes Skhiri möglich ist. Für den Tunesier haben die Geißböcke eine Schmerzgrenze.


Aus dem Team von Steffen Baumgart ist Ellyes Skhiri eigentlich nicht wegzudenken. Der 27-Jährige spielt zwar selten auffällig, dafür umso besser - mittlerweile gehört er zu den besten Sechsern der Bundesliga.

Die Geißböcke stecken jedoch in der Zwickmühle, denn Skhiris Vertrag läuft zum Ende der Saison aus. Zwar würde man liebend gerne mit dem Tunesier verlängern, doch die finanziellen Mittel für einen neuen Vertrag sind begrenzt. Stattdessen ist es sogar möglich, dass man seinen Leistungsträger mitten in der Saison abgibt, um einen ablösefreien Abschied im Sommer zu vermeiden.

Wie die Sport Bild berichtet, fordert der Effzeh im Winter sechs Millionen Euro für Skhiri - wer diese Summe zahlt, bekommt einen hervorragenden Sechser zum fairen Preis. Angesichts von einem halben Jahr Restlaufzeit können die Kölner aber nicht höher pokern.

Mit den Einnahmen könnte der Klub im Winter immerhin einen neuen Verteidiger und Stürmer an Land ziehen, die auf der Wunschliste von Baumgart stehen. Ohne Skhiri-Verkauf wäre kein Budget für Ablösen vorhanden - laut Sport Bild steht nur eine Million Euro für die Gehälter möglicher Neuzugänge zur Verfügung.


Ein starker Auftritt, der Hoffnung auf mehr macht: Das 1:1 gegen Spanien in der Analyse - mit Taktik-Guru Tobias Escher.


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