Polanski erklärt: Diese 'Provokationsregel' brachte den Borussia-Heimsieg

Eugen Polanski konnte sich beim 4:0-Heimsieg der Borussia über sofortige Verbesserungen im eigenen Spiel freuen. Im Mini-Trainingslager wurde der Grundstein für den Dreier gelegt.
Eugen Polanski
Eugen Polanski / Christian Verheyen/GettyImages
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Der 4:0-Heimsieg von Borussia Mönchengladbach über den FC Augsburg zum Start ins neue Jahr brachte gleich mehrere Aspekte zusammen, die für die Fohlenelf besonders wichtig waren. Zum einen gab es einen Heimsieg. Das war deshalb so wichtig, weil es erst der zweite Dreier vor heimischem Publikum in dieser Saison war. Zum anderen erzielte die Mannschaft einerseits viele Tore und zeigte sich andererseits defensiv weitestgehend sicher, ließ keinen Gegentreffer zu.

So konnte Eugen Polanski sehr zufrieden sein mit diesem ersten Aufgalopp seiner Fohlen zum Restart der Bundesliga. Zwar war der FCA am Sonntagnachmittag kein allzu herausfordernder Gegner, doch muss ein solches Spiel dann auch erstmal in die entsprechenden Bahnen gelenkt werden.

Der Grund für den Heimsieg: "Training"

Dieser 4:0-Erfolg kann durchaus als Folge der Mini-Vorbereitung im türkischen Belek bezeichnet werden. Polanski war mit ein paar Aspekten des Gladbach-Spiels im Kopf angereist, die er zeitnah zu verbessern angedacht hatte. Einer dieser Aspekte: Die Strafraumbesetzung, ein gradliniges Spiel in den Sechzehner und eine gute Effizienz im Abschluss.

Dass die Trainingseinheiten gegen Augsburg frühzeitig ihre Wirkung zeigten, mache der Coach anschließend auch deutlich. Auf die Frage der Rheinischen Post, was seine Erklärung für den deutlichen Heimsieg war, antwortete Polanski ebenso kurz wie vielsagend: "Training."

Borussia Mönchengladbach v FC Augsburg - Bundesliga
Der gemeinsame Torjubel zur frühen 1:0-Führung / Christian Verheyen/GettyImages

"Wir hatten da eine Einheit, was das Spiel im letzten Drittel anging. Dabei gab es eine Provokationsregel", blickte der 39-Jährige zurück. Die Regel in der entsprechenden Spielform war, "dass man spätestens nach einer Verlagerung das Ding in die Box bringen muss". Konkret: Die Borussia will nicht lange zögern, sondern den Ball möglichst zielgerichtet in den gegnerischen Strafraum bringen - und dort dann von der ebenfalls thematisierten Strafraumbesetzung in zahlenmäßiger Hinsicht profitieren.

Insbesondere das frühe 1:0-Tor kann dafür als gutes Beispiel herhalten. Eine Szene über links, in der Luca Netz den Ball an der äußeren Sechzehner-Kante zugespielt bekam. Eine kurze Annahme, die direkte Hereingabe und mit dem zweiten Schuss konnte Joe Scally dann auch schon einschieben. "Es gibt einfach ein gutes Gefühl, wenn auch mal der erste Versuch reingeht", kommentierte Rocco Reitz diese erste Torchance, die direkt zur Führung genutzt wurde. Mit ihr legte Gladbach den Grundstein für den Heimsieg, der nun einen Schub an Selbstvertrauen bringen soll.


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