Der Däne Kasper Hjulmand hatte Bayer Leverkusen erst nach dem zweiten Spieltag der laufenden Saison übernommen, als er auf den überraschend früh entlassenen Erik ten Hag folgte. Eigentlich mit einem langfristigen Vertrag bis 2027 ausgestattet, verpasste der 54-jährige Däne es jedoch, den Deutschen Meister von 2024 konstant zurück in die Erfolgsspur zu führen. Nach der jüngsten 1:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart wird Leverkusen die Qualifikation für die Champions League voraussichtlich verpassen.
Obwohl Hjulmand im Verein weiterhin als Top-Trainer gilt und große Wertschätzung genießt, sehnen sich die Verantwortlichen nach einem klaren sportlichen Neustart. Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, sei die interne Entscheidung bereits gefallen. "Interne Entscheidung: Sofern nichts Unvorhergesehenes passiert, werden sich Bayer 04 Leverkusen und Kasper Hjulmand nach Saisonende trennen."
Die Gespräche mit potenziellen Nachfolgern laufen nach Informationen von Plettenberg bereits seit Wochen.
🚨🆕 Internal decision: if nothing extraordinary happens, Bayer 04 Leverkusen and Kasper Hjulmand will part ways after the end of the season. Clear tendency, as exclusively revealed in March.
— Florian Plettenberg (@Plettigoal) May 15, 2026
Hjulmand is highly appreciated and considered a top manager. Leverkusen simply want a… pic.twitter.com/XQDEWBGUBL
Filipe Luís als heißer Kandidat

Auf der Suche nach einem neuen Impulsgeber kristallisieren sich laut Sky Sport aktuell zwei konkrete Namen heraus. Ein prominenter Kandidat ist Filipe Luís. Der 40-jährige Ex-Profi, der in Europa unter anderem 333 Spiele für Atlético Madrid bestritt, sorgte zuletzt in seiner Heimat für Furore. Mit Flamengo Rio de Janeiro gewann er nach seiner Amtsübernahme im September 2024 prompt die brasilianische Meisterschaft sowie die prestigeträchtige Copa Libertadores, wurde jedoch im März dieses Jahres überraschend freigestellt.
Besonders interessant: Bayer-Geschäftsführer Fernando Carro und Sportdirektor Simon Rolfes schätzen den Brasilianer enorm. Beide Verantwortliche versuchten bereits in der Vergangenheit, ihn als aktiven Spieler unters Bayer-Kreuz zu lotsen.
Gironas Míchel als Alternative

Der zweite Name auf der Leverkusener Liste ist Míchel. Der 50-jährige Spanier trainiert seit Sommer 2021 den FC Girona und steht dort offenbar vor einem Abschied am Saisonende. Aktuell befindet er sich mit seinem Team allerdings noch in einem extrem engen und nervenaufreibenden spanischen Abstiegskampf, bei dem zwischen Platz 8 und 19 nur wenige Punkte liegen.
Ein dritter Kandidat, der den Leverkusener Bossen ebenfalls im Kopf herumschwirrte, ist derweil vom Markt: Fabian Hürzeler, dessen Name in den vergangenen Wochen ebenfalls diskutiert wurde, hat seinen Vertrag bei Brighton & Hove Albion auf der Insel kürzlich verlängert und steht der Werkself somit nicht zur Verfügung.
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