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Plan enthüllt: So will Gladbach wieder zum Topklub werden

Mit klugen Transfers will Borussia Mönchengladbach zumindest eine Saison ohne große Sorgen spielen. Mittel- bis langfristig wollen die Fohlen aber deutlich weiter oben angreifen.
Eugen Polanski und Rouven Schröder wollen die Borussia wieder nach oben führen
Eugen Polanski und Rouven Schröder wollen die Borussia wieder nach oben führen | Christian Verheyen/GettyImages

Nach zuletzt mehreren enttäuschenden Spielzeiten darf dieser Sommer den Fans von Borussia Mönchengladbach zumindest wieder ein wenig Grund zur Euphorie geben. Die Fohlen konnten einige spannende Spieler für wenig Geld verpflichten, die den Kader im Vergleich zum Vorjahr stärker aussehen lassen.

Mithilfe der neuen Spieler wie Enzo Leopold, Isac Lidberg oder David Herold möchte die Borussia schon jetzt einen Schritt nach vorne machen. "Minimalziel wäre, den zwölften Platz aus der vergangenen Saison zu bestätigen. Allerdings mit einer völlig anderen Art und Weise", verriet Trainer Eugen Polanski das Saisonziel.

Borussia will neue Gehaltsstruktur und großen Hunger innerhalb des Teams

Das soll jedoch erst der Anfang sein, denn mittel- bis langfristig scheinen die Gladbacher deutlich größer zu denken. Laut Sport Bild wird der Sommer 2027 entscheidend sein, denn dann laufen die Verträge von Spielern wie Florian Neuhaus oder Joe Scally aus. Diese gehören noch zur alten Gehaltsstruktur.

Die Stars von gestern sollen durch günstigere, aber entwicklungsfähigere Spieler ersetzt werden. Geringere Gehälter würden Borussia mehr finanziellen Spielraum verschaffen, um sportliche Erfolge beispielsweise durch leistungsbezogene Prämien zu honorieren. Bereits in diesem Sommer wurden Spieler verpflichtet, die weniger als 1,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Der Umbau des Kaders hat also bereits begonnen und soll im nächsten Jahr noch weiter vorangetrieben werden.

Bei der Suche nach Neuzugängen setzt Sportdirektor Rouven Schröder vor allem auf hungrige und talentierte Spieler, die ihren Leistungszenit noch lange nicht erreicht haben. Das soll auch für einen internen Konkurrenzkampf sorgen. Gleichzeitig soll das familiäre Image des Vereins nicht komplett beiseite geschoben werden, aber es sollen nicht zu schnell Sympathien untereinander aufgebaut werden. Die zu harmonischen Verhältnisse innerhalb des Klubs waren mit ein Grund dafür, dass es sich einige Spieler und Funktionäre bei der Borussia zu bequem gemacht hatten - und die Entwicklung des Vereins klar stagnierte.

Bleibt noch die Frage, wie der Verein wirtschaftlich vorangetrieben werden soll. Um nicht dazu gezwungen zu sein, wichtige Leistungsträger nach ein oder zwei guten Jahren schon wieder verkaufen zu müssen, wollen die Fohlen auch auf andere Weise an Geld kommen. Investoren- oder Genossenschaftsmodelle könnten einen Teil der Lösung darstellen, dabei will die Borussia aber ihre Werte nicht verkaufen.


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