Yan Diomande ist das Transferziel des FC Liverpool. Nachdem sich die Reds kürzlich mit Victor Munoz auf dem linken Flügel verstärkten, soll der Ivorer nun für die rechte Seite kommen. Dort klafft nach dem Abschied von Mohamed Salah eine Lücke.
Ob der Shootingstar von RB Leipzig diese schließen wird, ist allerdings unklar. Denn nach den ersten Verhandlungen beider Teams bahnt sich ein kniffliger Transferpoker an. Laut Transfer-Experte Ben Jacobs haben die Roten Bullen das erste Angebot von Liverpool für Diomande, das bei 100 Millionen Euro lag, abgelehnt.

Da Diomande in Leipzig noch einen Vertrag bis 2030 hat und dem Vernehmen nach keine Ausstiegsklausel besitzt, scheint die Schmerzgrenze des Bundesligisten deutlich höher zu liegen. Es ist ungewiss, ob Liverpool seinen Wunschspieler tatsächlich bekommen wird – oder auf eine Alternative ausweichen muss. Schon jetzt scheinen sich die Verantwortlichen des englischen Topklubs konkrete Gedanken darüber zu machen.
Drei Diomande-Alternativen: Auch El Mala steht auf der Liste
Eine der Alternativen ist offenbar Said El Mala. Laut Jacobs steht der Offensivstar des 1. FC Köln auf der Kandidatenliste des LFC. Nach Informationen von The Athletic sind auch Yankuba Minteh von Brighton & Hove Albion und Matias Fernandez-Pardo vom OSC Lille mögliche Wunschspieler.
Nachdem der Transfer von El Mala zum FC Brentford platzte, darf der 19-Jährige nun möglicherweise doch noch auf einen Wechsel in die Premier League hoffen. Die Schmerzgrenze der Kölner liegt bei 50 Millionen Euro, weshalb Liverpool auch hier tief in die Tasche greifen müsste - allerdings nicht ganz so tief wie bei Diomande.
Ob die Reds bei El Mala ernst machen, wird vom weiteren Verhandlungsverlauf mit RB Leipzig abhängen. Dieser kann seinen Preis mit weiteren starken Leistungen bei der WM weiter in die Höhe treiben. El Mala hingegen darf das Turnier nur von der Couch aus mitverfolgen.
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