Pieper trotz guter Leistung zur Halbzeit ausgewechselt: Horst Steffen nennt den Grund

Ein Grund für den Leistungsabfall von Werder Bremen gegen den 1. FC Köln war die Auswechslung von Amos Pieper gegen Niklas Stark in der Halbzeit. Trainer Horst Steffen war allerdings zu dem Wechsel gezwungen.
Amos Pieper (hier beim Spiel in Mainz) musste gegen Köln wegen Grippesymptomen ausgewechselt werden
Amos Pieper (hier beim Spiel in Mainz) musste gegen Köln wegen Grippesymptomen ausgewechselt werden / Florian Wiegand/GettyImages
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Werder Bremens Amos Pieper zeigte in der ersten Halbzeit beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln einen überzeugenden Auftritt. Dennoch musste der Innenverteidiger nach der Halbzeit in der Kabine bleiben. Der spätere Unglücksrabe Niklas Stark kam für ihn in die Partie. Der Wechsel hatte jedoch keine Leistungsgründe.

"Amos hatte Grippebeschwerden und in der Halbzeit signalisiert, dass er nicht weiterspielen kann“, wird Horst Steffen von der Deichstube zitiert. Bereits in der Nacht zuvor habe Pieper die Beschwerden gehabt. Trotzdem stand er zunächst in der Startelf. "Es sah im Vorfeld dennoch danach aus, dass er es schaffen könnte", so Steffen weiter.

Piepers Leistung in der ersten Halbzeit hinterließ trotz der Beschwerden einen positiven Eindruck bei den Verantwortlichen. "Er spielt gerade richtig stabil, und man sieht, welche Qualität er der Mannschaft gibt – sowohl im Spiel gegen den Ball als auch mit ihm. Er hat auch heute in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht“, erklärte Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer nach der Partie.

Das zeigte sich auch daran, dass die Bremer Defensive ohne Pieper deutlich mehr wackelte. In der zweiten Halbzeit gaben die Norddeutschen die Kontrolle über das Spiel ab. In der Schlussphase kamen die Kölner schließlich zum 1:1-Ausgleich. Pieper-Ersatz hatte einen Schuss von Said El Mala unglücklich ins eigene Tor abgefälscht. Fünf Minuten später sah der eingewechselte Innenverteidiger zudem noch die Gelb-Rote Karte nach einem Foul an El Mala.


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