In einer Woche wird es ernst: Am Montag, den 24. August steht für den Hamburger SV das erste Pflichtspiel der neuen Saison 2026/27 an. Die Rothosen gastieren im DFB-Pokal beim SC Verl, der in der 3. Liga mit zwei Niederlagen und acht Gegentoren einen klassischen Fehlstart hingelegt hat.
Nicht nur deswegen geht der HSV als klarer Favorit in die Partie. Doch noch gibt es ein paar Fragezeichen, auf wen Merlin Polzin am Montag in Verl bauen kann.
Miro Muheim hatte das jüngste Testspiel gegen den FC Toulouse, das der HSV mit 2:1 gewann, aufgrund von Adduktorenproblemen verpasst. Auch Nicolas Capaldo war gegen die Franzosen nicht dabei, da er sich nach dem Aufwärmen aufgrund von muskulären Problemen abmeldete. Und Yussuf Poulsen musste aus Gründen der Belastungssteuerung aussetzen. Drei prominente Namen, drei Fragezeichen.
Die Mopo berichtet, dass bei allen drei HSV-Stars zumindest keine größeren Sorgenfalten angebracht sind. Capaldo hat sich wohl im richtigen Moment abgemeldet, so dass kein schwerer Schaden an der Muskulatur entstanden ist. Läuft alles gut, könnte er dem Bericht zufolge am Mittwoch wieder mit dem Team trainieren.
Bei Muheim ist die Trainingsrückkehr zwar noch etwas offener, doch auch beim Linksverteidiger soll Optimismus herrschen, dass er es rechtzeitig zum Pokalspiel gegen den SC Verl packt. Klar ist aber auch: Da sein Vertreter Louis Lemke in der Vorbereitung einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat, ist bei einem Muheim-Einsatz absolut kein Risiko nötig. Gleiches gilt bei Capaldo, für den Shafiq Nandja einspringen könnte.
Poulsen dürfte gegen Verl wiederum auf der Bank Platz nehmen und als Joker infrage kommen. Patson Daka hat die Nase im Sturmzentrum vorn.
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