Die Saga rund um Said El Mala begleitete Fußball-Fans den gesamten Sommer über. Zuerst schien ein Wechsel in die Premier League quasi nur noch Formsache zu sein, doch Saids Mutter ließ den Wechsel zum FC Brentford auf den letzten Metern platzen.
Dann war ein Transfer zu Borussia Dortmund das Wunschszenario. Doch der 1. FC Köln blieb hart und lehnte mehrere Offerten der Schwarz-Gelben ab, bis diese sich aus dem Poker zurückzogen. Anschließend trat RB Leipzig auf den Plan, das inklusive Boni bis zu 60 Millionen Euro für El Mala bot.
El Mala bleibt
Doch nun kommt alles anders. In einem vom 1. FC Köln veröffentlichten Video auf der Plattform X erklärt El Mala, dass er auch in der kommenden Saison für den Effzeh auflaufen werde – damit erteilt er allen Interessenten eine Absage und verschafft den Domstädtern wichtige Planungssicherheit.
Said möchte euch persönlich ein paar Worte sagen. pic.twitter.com/sMeNpVTlqC
— 1. FC Köln (@fckoeln) August 20, 2026
Zudem wird ihm eine besondere Ehre zuteil: Der 19-Jährige wird in der neuen Saison mit der legendären Rückennummer zehn auflaufen, die in Köln zuletzt Lukas Podolski 2012 trug. Ein enormer Vertrauensbeweis und ein großes Zeichen der Wertschätzung für den Flügelstürmer.
Ein Ausrufezeichen
El Malas Bekenntnis ist für Kökn ein riesiger Coup. Allgemein war erwartet worden, dass der Shootingstar nach seiner starken letzten Saison seinen Hut nimmt und sich eine neue Herausforderung sucht.
Doch der Effzeh blieb in den Verhandlungen hart und beharrte auf seine Vorstellungen. El Mala selbst fiel übrigens nie durch fragwürdige Aktionen wie Streiks oder ähnlichem auf – ganz anders als so manch anderer Profi.
Der Lohn für ihn: In Köln ist er nach seinem Treuebekenntnis jetzt endgültig zum Fußballgott aufgestiegen und verschafft dem Effzeh auch einen ganz neuen Stellenwert. Gleichzeitig lassen sich die Ziele der Domstädter mit El Mala deutlich leichter erreichen als ohne ihn.
Weitere Köln-News lesen:
