Wie zuletzt bekannt wurde, werden Diego Demme und John Anthony Brooks im Sommer Hertha BSC verlassen. Zwei Routiniers, die eigentlich eine tragende Rolle einnehmen sollten, das aus gesundheitlichen Gründen allerdings nicht schafften.
Toni Leistner dagegen lieferte ab. Der 35-Jährige zeigte sich als Musterprofi und war stets zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Trainer Stefan Leitl verzichtete zuletzt zwar hier und da auf den Abwehrchef - dessen Fehlen war aber auch direkt spürbar.
Es galt eigentlich als ausgemacht, dass die Berliner Leistner nochmal einen neuen Einjahresvertrag anbieten würden. Eben weil er sich so professionell gibt und der Kabine einen Mehrwert geben kann. Doch nun, so berichtet es der kicker, haben sich die Bosse überraschend gegen einen Verbleib des Routiniers entschieden!
Hertha sagt Leistner ab
Obwohl zunächst positive Signale von den Kaderplanern Benjamin Weber und Bastian Huber kamen, haben sie Leistner inzwischen abgesagt, wie es im Bericht heißt. Die Berliner wollen die Kader-Verjüngung angehen und scheinen dabei keine Kompromisse zu machen. Der Verteidiger soll am Sonntag, wenn gegen Greuther Fürth das letzte Heimspiel der Saison ansteht, im Stadion verabschiedet werden.
Leistner war 2023 ablösefrei aus Belgien zur Hertha gewechselt und bestritt bislang 83 Pflichtspiele für die Alte Dame. Seit seiner Ankunft konnte er bei den Fans viele Sympathien gewinnen, weshalb sein Abschied ein emotionaler werden dürfte.
In Berlin bahnt sich derweil ein riesiger Umbruch in der Defensive an: Neben Leistner und Brooks könnte auch Michal Karbownik, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft, den Verein im Sommer verlassen. Dazu werden Linus Gechter und Marton Dardai immer wieder als Wechselkandidaten gehandelt - ebenso wie Keeper Tjark Ernst, der eine Ausstiegsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro besitzen soll.
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