Beim Paris FC, dem Stadtrivalen von Paris Saint-Germain, kommt es zu einer personellen Verstärkung im Hintergrund. Wie die Bild berichtet, wechselt der bisherige Bayern-Scout Tobias Willers zum französischen Erstligisten. Dort übernimmt der frühere Profi künftig die Rolle des Chefscouts.
Verantwortlich für die Verpflichtung ist Paris' Sportdirektor Marco Neppe, der Willers bereits aus gemeinsamen Zeiten beim FC Bayern München kennt.
Aufstieg zum Chefscout in Paris
Willers arbeitete seit Sommer 2020 im Scouting-Team des FC Bayern und war in dieser Zeit für die Beobachtung von Talenten und möglichen Transferzielen zuständig. Dabei analysierte er Spielerprofile, beobachtete internationale Ligen und lieferte Entscheidungsgrundlagen für die sportliche Führung der Münchner.
In der Branche hat sich der frühere Verteidiger in den vergangenen Jahren einen guten Ruf erarbeitet. Die Beförderung zum Chefscout beim Paris FC bedeutet für ihn nun den nächsten Karriereschritt. In seiner neuen Rolle wird Willers nicht nur selbst Spieler beobachten, sondern auch das gesamte Scouting-Netzwerk koordinieren und strategisch weiterentwickeln.
Wiedersehen mit Neppe
Die Verpflichtung steht in engem Zusammenhang mit Marco Neppe, der seit Oktober 2025 als Sportdirektor beim Paris FC arbeitet. Der frühere Technische Direktor des FC Bayern baut beim Ligue-1-Klub aktuell seine sportliche Struktur neu auf und setzt dabei auf vertraute Gesichter.
Willers bringt neben seiner Erfahrung als Scout auch eine lange Spielerkarriere mit. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Zeit bei RB Leipzig, wo er nach dem Aufstieg in die 3. Liga kurzzeitig unter Vertrag stand.

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn schlug er den Weg ins Scouting ein. Mit seiner neuen Aufgabe in Paris erhält Willers nun erstmals eine Führungsrolle im internationalen Transfergeschäft.
