In der Bundesliga hatte RB Leipzig bis zum letzten Spieltag die Chance, die beste Saison in der höchsten deutschen Spielklasse in der noch jungen Vereinshistorie zu spielen. Auch wenn man am Ende bei 65 Punkten stehen blieb und den Rekord von 67 Punkten nicht einstellen beziehungsweise brechen konnte, führte RB-Coach Ole Werner die Leipziger nach einer einjährigen Abstinenz wieder in die Champions League.
Laut diversen Medienberichten reicht dies allerdings nicht aus, damit der 38-Jährige seinen Job behalten darf. Demnach soll der Ex-Bayern Verteidiger Martin Demichelis in der kommenden Saison bei den Roten Bullen übernehmen (90min berichtete).
Das bedeutet das bevorstehende Werner-Aus für Werder
Wie die Bild berichtet, hat das bevorstehende Ende der Amtszeit von Ole Werner bei RB Leipzig auch Folgen für seinen vorherigen Arbeitgeber Werder Bremen. Von dort wechselte der junge Coach vor ungefähr einem Jahr für 1,5 Millionen Euro Sockelablöse zu den Leipzigern, nachdem Werner ankündigte, seinen bis 2026 datierten Vertrag bei Werder nicht verlängern zu wollen.
Teil des Deals sollen über die Sockelablöse hinaus zusätzliche Bonus-Zahlungen gewesen sein. Diese gelten laut der Bild für die ersten beiden Vertragsjahre von Werner bei RB und sind erfolgsabhängig definiert.
Durch entsprechende Vertragsdetails sollen die Bremer in der abgelaufenen Saison bereits 250.000 Euro erhalten haben. Mit dem jähen Ende Werners in Leipzig würde eine potenzielle Zahlung in gleicher Höhe für die kommende Spielzeit entfallen.
Was im ersten Moment nicht nach viel Geld klingt, vor allem bei den Summen, die mittlerweile im Profifußball bewegt werden, ist im Fall von Werder Bremen nicht zu unterschätzen. Der fast schon chronisch klamme Verein von der Weser könnte jede zusätzliche Einnahme gebrauchen, um einen Kader zusammenzustellen, mit dem eine erneute enttäuschende Saison verhindert werden kann.
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