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Ole Book verkündet Entscheidung bei Dortmunder Systemfrage

Der BVB-Sportdirektor liefert auch Updates zu Karim Adeyemi und Felix Nmecha.
Ole Book
Ole Book | Christof Koepsel/GettyImages

Mit der Verpflichtung von Ole Book hofft der BVB, den nächsten Schritt in Richtung Silberware getätigt zu haben. Der neue Sportdirektor soll die Dortmunder moderner, jünger und mitreißender machen – Attribute, die seit der Ära von Jürgen Klopp immer weiter verloren gegangen sind.

Ob Karim Adeyemi Teil dieses Wegs sein wird, ist aber fraglich. Der BVB-Star steht nur noch bis 2027 unter Vertrag, die Gespräche über eine Verlängerung haben bislang nicht gefruchtet. Sollte es zu keiner Einigung kommen, wird ein Verkauf in diesem Sommer angestrebt.

Mit ihm ins letzte Vertragsjahr zu gehen, sei "nicht die präferierte Lösung", wie Book im Gespräch mit der Sport Bild klarstellte. "Wir werden die Gespräche mit Karim und seinem Management auch in der Sommerpause fortführen. Für uns geht es darum, die Kaderplanung intensiv voranzutreiben und Dinge umzusetzen, von denen wir überzeugt sind."

BVB-Boss Lars Ricken ergänzte, dass in solch einem Poker jede Partei ihre eigenen Vorstellungen habe. "Dass die Bedingungen nicht zu jedem Zeitpunkt übereinanderliegen, ist häufiger in Vertragsgesprächen der Fall – nicht nur bei Karim. Aber deswegen sind wir ja im Austausch", spielte er die Brisanz herunter.

Machtwort bei Nmecha

Deutlich klarer ist die Faktenlage bei Felix Nmecha, der vor wenigen Wochen einen neuen langfristigen Vertrag unterschrieben hat. Book stellte klar, dass der 25-Jährige auch in der nächsten Saison in Dortmund spielen werde: "Das ist der klare Plan. Er ist einer der besten Mittelfeldspieler in Deutschland, und auch in Europa braucht er sich keineswegs zu verstecken. Er hat eine enorme Bedeutung für unser Spiel."

Das Prädikat "unverkäuflich" würde er im Fall von Nmecha daher unterschreiben, so der Sportdirektor.

Systemfrage geklärt

Fragezeichen bei Adeyemi, Klarheit bei Nmecha. Und beim System? Auch da gibt es Klarheit! Denn obwohl sich viele BVB-Fans eine Umstellung auf Viererkette wünschen würden, stellte Book klar, dass das bisherige 3-4-2-1-System beibehalten werden soll.

"Das wird die Basis sein", bestätigte der Sportdirektor. "Weil wir damit sehr erfolgreich sind und es nicht damit getan ist, zu sagen: Wir holen jetzt zwei Flügelspieler und können dann dauerhaft mit einer Viererkette spielen. Das ist ein Irrglaube. Wir bräuchten einen massiven Einschnitt in der Kaderstruktur und ganz andere Spieler, um dauerhaft in einem anderen System zu spielen. [...] Ich glaube aber, dass wir durchaus flexibler werden können, um in einzelnen Spielen oder Situation auch mal umstellen zu können."

Die vergangene Saison habe gezeigt, dass der BVB auch mit Dreierkette sehr erfolgreich sein kann. "Wir haben die wenigsten Gegentore in der vergangenen Saison kassiert", erinnerte Book. "Wir sind physisch sehr stark. Bei Standards sehr stark. Das sind Qualitäten, die wir unbedingt beibehalten wollen. Wenn wir es schaffen, noch mehr Kreativität und offensive Durchschlagskraft in der neuen Saison hinzuzugewinnen, dann können wir noch stärker werden. Dafür wollen wir in der Offensive nachlegen." Was wiederum die Fragezeichen bei Adeyemi weiter vergrößert...


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