Alexandra Popp ist beim VfL Wolfsburg eine echte Legende. Sieben Meistertitel gewann die 35-Jährige, dazu zweimal auch die Womens Champions League und war über mehrere Jahre eine der besten Stürmerinnen Europas.
Doch in den letzten Jahren ging es für Popp wie auch den VfL immer weiter bergab. Die Vormachtstellung in Deutschland mussten die Wölfinnen an die Frauen des FC Bayern abgeben und Popp selbst traf nicht mehr so selbstverständlich wie noch vor einigen Jahren.
Insofern gab es, auch aufgrund des großen Interesses von Borussia Dortmund, bis zuletzt Fragezeichen, ob die 34-Jährige ihren im Sommer auslaufenden Vertrag noch einmal verlängert. Jetzt hat Popp eine Entscheidung getroffen.
Ende einer Ära
Auf Instagram verkündete der VfL, dass die Stürmerin den Verein im Sommer verlassen wird. "Nach 14 Jahren im grün-weißen Trikot endet im Sommer ein besonderes Kapitel: Alexandra Popp wird ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim VfL Wolfsburg nicht verlängern. Danke für 14 unvergessliche Jahre, Alex. Jetzt wollen wir die letzten Monate gemeinsam angehen, unsere Ziele erreichen und dieser besonderen VfL-Karriere einen würdigen Abschied bereiten. GEMEINSAM!", schreiben die Wölfinnen auf Social Media.
Popp stand bislang in 385 Pflichtspielen für den VfL auf dem Platz, wobei sie insgesamt 192 Tore erzielte und 99 Vorlagen sammelte. Damit ist sie mit weitem Abstand die Rekordtorjägerin des Vereins.
Geht es nach Dortmund?
Mit dem Abschied von Popp hat Wolfsburg innerhalb von wenigen Tagen Klarheit bei zwei wichtigen Personalien geschaffen. Bereits am Mittwochabend verkündeten die Wölfinnen die Vertragsverlängerung mit Svenja Huth, die seit 2019 für den Verein aus der Autostadt aufläuft.
Laut Informationen von Sky Sport sei bei Popp jetzt ein Engagement bei den BVB-Frauen wahrscheinlich. Diese hatten erst kürzlich Ralf Kellermann als neuen Sportdirektor für die kommende Saison verpflichtet. Mit dem 57-Jährigen arbeitete Popp bereits in Wolfsburg sehr erfolgreich zusammen.
