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Offiziell: Xabi Alonso wird Trainer von PL-Top-Klub

Xabi Alonso übernimmt wie erwartet den FC Chelsea.
Xabi Alonso zieht es nach London
Xabi Alonso zieht es nach London | FADEL SENNA/GettyImages

Das Intermezzo bei Real Madrid war für Xabi Alonso am Ende ein kollosaler Flop. Der Spanier verzweifelte an den vielen Egos innerhalb des Teams und soll wohl am Ende sogar freiwillig gegangen sein.

Seitdem hielten sich Gerüchte um seine Zukunft hartnäckig. Insbesondere Alonsos Ex-Klub, der FC Liverpool, wurde intensiv mit ihm in Verbindung gebracht. Das Rennen um den begehrten ehemaligen Leverkusen-Trainer machen nun aber nicht die Reds, sondern der FC Chelsea.

Chelseas Alonso-Coup

Die Blues bestätigen offiziell, dass Alonso ab dem 01. Juli die Mannschaft übernehmen wird. Er bindet sich dabei bis 2030 an den Londoner Klub und soll den Verein wieder in erfolgreichere Gefilde führen – daran waren seine Vorgänger Enzo Maresca und Liam Rosenior zuletzt gescheitert.

"Chelsea ist einer der größten Vereine im Weltfußball, und es erfüllt mich mit großem Stolz, Trainer dieses großartigen Vereins zu werden", zitieren die Blues den Spanier.

"Aus meinen Gesprächen mit der Eigentümergruppe und der sportlichen Führung geht klar hervor, dass wir dieselben Ziele verfolgen. Wir wollen eine Mannschaft aufbauen, die in der Lage ist, dauerhaft auf höchstem Niveau mitzuspielen und um Titel zu kämpfen", erklärte Alonso weiter.

Gleichzeitig glaubt er fest daran, mit den Blues etwas Großes erreichen zu können: "Der Kader verfügt über großes Talent und dieser Fußballverein hat enormes Potenzial – es wird mir eine große Ehre sein, ihn zu leiten. Jetzt liegt der Fokus auf harter Arbeit, dem Aufbau der richtigen Kultur und dem Gewinn von Titeln."

Alonso kommt in ein echtes Pulverfass

Bei Chelsea freut man sich über den Coup, schließlich gehörte Alonso nach seinem Aus bei Real zu den gefragtesten Trainern auf dem Markt.

Die Aufgabe selbst könnte dabei kaum schwieriger sein. Die Blues gleichen aktuell einem Pulverfass, haben einen aufgebähten Kader und sind qualitativ dennoch nicht so gut besetzt wie die Spitzenteams.

Mittelfeld-Leader Enzo Fernandez will zudem wechseln, ihn von einem Verbleib zu überzeugen dürfte Alonsos erste große Amtshandlung werden.

Gleichzeitig ist fraglich, wie viel Zeit der Spanier wirklich bekommt, um seine Vision durchzusetzen. Eigentümer Todd Boehly zeigte in den letzten Jahren bereits mehrfach, dass seine Zündschnur bei Trainern relativ kurz ist.


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