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Offiziell: Werder schickt Mittelfeld-Talent in die zweite Liga

Patrice Covic wagt eine neue Herausforderung.
Verlässt Werder: Patrice Covic
Verlässt Werder: Patrice Covic | Fabio Deinert/GettyImages

Am Deadline Day konnte Werder Bremen zwar mit Moussa Ndiaye und Arthur die gesuchten Verstärkungen für die defensiven Außenbahnen an Land ziehen, in der Offensive sah es jedoch düster aus.

Eine Leihe von Badredine Bouaddi ließ Werder platzen, zudem fällt Justin Njinmah mehrere Monate aus und Samuel Mbangula wurde inklusive Kaufoption an den FC Bologna verliehen. Es ist also mal wieder ein riskantes Spiel, das Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz spielt.

Doch Werder verzeichnete neben Mbangula noch einen weiteren Abgang, der auf dem ersten Blick zwar überrascht, bei genauerer Betrachtung aber sehr viel Sinn macht.

Ein Win-Win-Deal

Die Bremer verleihen nämlich Patrice Covic in die 2. Bundesliga zu Dynamo Dresden. Dort soll der 19-Jährige wichtige Spielpraxis sammeln, die er in Bremen angesichts der großen Konkurrenz im Mittelfeld nur schwer hätte sammeln können.

Covic war deshalb am Deadline Day aus eigener Initiative an die Werder-Bosse herangetreten und hatte einen Leihwechsel erbeten. Diesen Wunsch bekam er nun erfüllt.

"Wir sind von Patrice absolut überzeugt. Es liegt aber auch in unserer Verantwortung abzuwägen, was die sinnvollste Perspektive für eine weitere Entwicklung ist. Für ihn geht es darum, jetzt regelmäßig Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln. Daher haben wir gemeinsam mit ihm für eine Leihe entschieden. Dresden bietet ein sehr gutes Umfeld, in dem er den nächsten Schritt gehen kann. Dabei werden wir ihn unterstützen“, erklärt Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder.

In Dresden freut man sich auf den kroatischen Juniorennationalspieler. "Nach dem Abgang von Jonas Oehmichen wollten wir auf der Position unbedingt noch reagieren. Mit Patrice bekommen wir einen sehr talentierten Spieler, der technisch und fußballerisch eine super Ausbildung genossen hat. Durch seine Spielweise konnte er sich bereits mit seinen ersten Bundesligaeinsätzen belohnen und soll jetzt bei uns den nächsten Schritt in der Entwicklung gehen. Wir freuen uns, dass er sich für Dresden entschieden hat“, sagt Sören Gonther, Sportgeschäftsführer der SGD.


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