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Offiziell: Trainer-Aus bei deutschem WM-Gegner

Beim deutschen WM-Gruppengegner Curacao herrscht derzeit große Unruhe. Ein Monat vor dem großen Turnier wirft der Trainer des Inselstaats hin.
Fred Rutten ist nicht mehr Nationaltrainer von Curacao
Fred Rutten ist nicht mehr Nationaltrainer von Curacao | Matt King - FIFA/GettyImages

In ziemlich genau einem Monat rollt der Ball bei der WM 2026: Das erste Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft findet am 14. Juni gegen Curaçao statt. Während es beim DFB-Team bis dahin nur noch um den letzten Feinschliff geht, herrscht beim kleinen Inselstaat große Unruhe.

Wie am Montagabend bekannt wurde, hat sich Curacao von Trainer Fred Rutten getrennt. Dies ist die Folge von Protesten von Spielern und Sponsoren, die sich für eine Rückkehr des ehemaligen Trainers Dick Advocaat starkgemacht hatten. Der 78-jährige Niederländer war im Februar nach über zwei Jahren im Amt aufgrund einer schweren Erkrankung seiner Tochter zurückgetreten und wurde von Rutten ersetzt.

"Es darf kein Klima entstehen, das gesunde professionelle Beziehungen innerhalb der Mannschaft und des Trainerteams untergräbt. Daher ist es ratsam, zurückzutreten", wird Rutten in der Mitteilung des Verbands zitiert.

Advocaat kehrt wohl zurück

Laut niederländischen Medien wird Advocaat nach weniger als drei Monaten Pause zurückkehren und bei der WM an der Seitenlinie stehen. Die Rückkehr des erfahrenen Coaches, dessen Tochter es erfreulicherweise wieder besser geht, ist zwar noch nicht offiziell. Allerdings wurde für Dienstag eine Pressekonferenz angesetzt, bei der der frühere Trainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt werden soll.

Für Rutten hingegen endet das kurze Kapitel auf der Karibikinsel, die nur rund 150.000 Einwohner zählt, enttäuschend. Der frühere Schalke-Trainer durfte nur die beiden Freundschaftsspiele gegen China und Australien begleiten, die mit 0:2 und 1:5 jeweils verloren gingen.

Der Wunsch nach dem Comeback von Advocaat, der Curacao erstmals in der Geschichte für das große Turnier qualifizierte, war somit naheliegend - in der Art und Weise aber doch überraschend. So oder so muss für ein Weiterkommen in Gruppe E, in der neben Deutschland die Elfenbeinküste und Ecuador die Gegner sind, ein großes Fußballwunder her.


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