Der FC Schalke macht weiter Fortschritte, um seinen Kader zu verkleinern. Mit Felipe Sanchez gibt es den nächsten Abgang bei Königsblau: Der Verteidiger wird an den mexikanischen Klub Santos Laguna abgegeben.
Der Deal sieht ein Leihgeschäft vor, das für Schalke lukrativ ist: Wie die WAZ berichtet, übernehmen der Mexikaner nicht nur das komplette Gehalt des Verteidigers, sondern zahlen auch eine sechsstellige Leihgebühr. Dazu wurde eine Kaufpflicht vereinbart, die zwar an gewisse Parameter geknüpft, mutmaßlich aber sehr einfach zu erreichen ist. Dann winkt dem FC Schalke eine Ablöse von knapp über einer Million Euro, so Sky.
"Vereinbart wurde eine Kaufpflicht, die nach einer gewissen Anzahl von Einsätzen in der Saison 2026/2027 greift", heißt es in der offiziellen S04-Mitteilung zum Deal.
Sanchez war 2024 für 1,2 Millionen Euro aus seiner argentinischen Heimat nach Gelsenkirchen gewechselt, konnte sich auf Schalke aber letztlich nicht als Stammspieler durchsetzen. Da die Bundesliga wohl eine zu große Kragenweite für den Youngster ist, ergibt eine Trennung für alle Parteien Sinn.
Direktor Profifußball Youri Mulder erklärte zum Sanchez-Transer: "Wir haben mit Felipe Sanchez sehr offen über seine Situation und seine Perspektive in der kommenden Bundesliga-Saison gesprochen. Als noch junger Spieler braucht Felipe viele Einsatzminuten, um sich zu entwickeln. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg bei Santos Laguna."
Nach Ilyes Hamache, Peter Remmert, Henning Matriciani und Christopher Antwi-Adjei ist Sanchez der fünfte Sommerabgang beim S04.
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