Max Eberl macht weiter Fortschritte, den Kader des FC Bayern zu verkleinern und Spieler ohne große Perspektive an den Mann zu bringen. Wie die Münchner offiziell bestätigten, wird Jonathan Asp Jensen an den spanischen La-liga-Aufsteiger Deportivo A Coruna abgegeben. Dort unterschrieb der 20-Jährige bis 2031.
"Jonny ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich junge Talente beim FC Bayern kontinuierlich weiterentwickeln können", wird Jochen Sauer, Direktor Nachwuchsentwicklung, in der offiziellen Pressemitteilung zitiert. "Seit seiner Ankunft am Campus hat er mit großem Ehrgeiz an seinem Weg in den Profifußball gearbeitet und sich in unseren Nachwuchsmannschaften stetig gesteigert. Mit einer starken Debüt-Saison in der ersten Schweizer Liga hat er den nächsten wichtigen Schritt gemacht. Es ist der verdiente Lohn, dass er sich nun einem Club in der ersten spanischen Liga anschließt und sich dort auf höchstem Niveau beweisen kann. Wir werden seine Entwicklung weiterverfolgen."
Asp-Jensen-Verkauf sorgt für warmen Geldregen
Finanziell kann sich der Deal wirklich sehen lassen: Laut Sky-Angaben liegt die Ablösesumme bei sieben Millionen Euro (inkl. Boni), dazu konnten sich die Bayern eine Weiterverkaufsbeteiligung sichern. Nicht schlecht für einen Spieler, der beim FCB nur eine einzige Minute bei den Profis gespielt hat.
Dass solch eine Summe überhaupt drin ist, liegt an der vergangenen Saison, die Asp Jensen auf Leihbasis beim Grasshopper Club Zürich bestritten hat. Dort kam der Youngster in 40 Einsätzen auf neun Tore und sechs Vorlagen und hinterließ Eindruck.
Asp Jensen ist bereits der fünfte Leihspieler, der in diesem Sommer nicht nach München zurückkehrt. Zuvor hatte der FC Bayern bereits Alexander Nübel (6,5 Mio. Euro), Daniel Peretz (8 Mio. Euro), Jonah Kusi-Asare (6 Mio. Euro) und Maurice Krattenmacher (Ablöse unbekannt) verkauft. Dazu gingen Leon Goretzka und Raphael Guerreiro ablösefrei.
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