Die Aufsichtsratssitzung vom Dienstagabend hat, wie zuvor auch schon zu erwarten war, die Vertragsverlängerung zweier Vorstandsmitglieder zur Folge: Max Eberl und auch Jan-Christian Dreesen haben ihre Verträge beim FC Bayern jeweils bis 2029 verlängert.
Insbesondere rund um den Vertrag von Eberl gab es immer wieder Diskussionen. So soll dem Sportvorstand intern zwischenzeitlich durchaus nennenswerte Kritik entgegengeschlagen sein, während er mit groben Forderungen rund um die Gehaltsstruktur auf Trab gehalten wurde. Nicht zuletzt die Äußerungen von Uli Hoeneß rund um das Finale im DFB-Pokal, als er die Chancen auf einen neuen Vertrag auf "60 zu 40" taxierte, sorgten für Verwunderung.
𝗝𝗮𝗻-𝗖𝗵𝗿𝗶𝘀𝘁𝗶𝗮𝗻 𝗗𝗿𝗲𝗲𝘀𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗮𝘅 𝗘𝗯𝗲𝗿𝗹: 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝗴𝘀𝘃𝗲𝗿𝗹𝗮̈𝗻𝗴𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗯𝗶𝘀 𝟮𝟬𝟮𝟵 🔴⚪
— FC Bayern München (@FCBayern) August 25, 2026
Angesichts der Entwicklung der vergangenen Jahre vertraut der FC Bayern auf Kontinuität und Stabilität auf seiner Führungsebene: Der Aufsichtsrat… pic.twitter.com/LqoKCWmKD1
Nun ist jedoch alles in trockenen Tüchern. Sowohl der Sportvorstand als auch der Vorstandsvorsitzende bleiben in München an Bord und müssen sich erst einmal keinerlei Sorgen mehr über ihre Vertragslaufzeit machen.
Hainer begründet Entscheidung pro Dreesen und Eberl – Vorstands-Duo gibt sich weiter ehrgeizig
"Kontinuität sorgt für Orientierung, Stabilität verschafft Stärke: Beides brauchen wir, um den FC Bayern auf höchstem Niveau konsequent weiterzuentwickeln. [...] Mit Jan-Christian Dreesen, Max Eberl und Rouven Kasper ist unser Vorstand hervorragend aufgestellt, um den FC Bayern sportlich wie wirtschaftlich weiter voranzubringen und seine Spitzenposition in Europa zu behaupten", kommentierte mit Herbert Hainer der Vorsitzende des Aufsichtsrates die Entscheidung.
Dreesen dankte dem Kontrollgremium für das weitere Vertrauen in sich und seine Arbeit. Dazu betonte er: "Ich freue mich, meine Arbeit beim FC Bayern mit Kraft und Leidenschaft fortzusetzen. Als Vorstandsteam gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Mitgliedern und Fans wollen wir auch künftig alles dafür tun, damit der FC Bayern der Spitzenclub bleibt, auf den wir alle stolz sind. Das treibt uns an - und wir haben noch viel vor."
Eberl bezeichnete den FCB derweil als "eine Herzensangelegenheit". Zusammen mit seinen Vorstandskollegen wolle er "den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und im Sinne der gesamten FC-Bayern-Familie auch künftig alles für den sportlichen Erfolg einzubringen". Und weiter: "Das Vertrauen des Aufsichtsrats ist ein wertvolles Zeichen, über das ich mich sehr freue."
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