In seiner Leih-Saison beim 1. FC Köln war Jakub Kaminski eine der tragenden Säulen beim Aufsteiger. Kein Wunder, dass die Geißböcke nicht groß darüber nachdenken mussten, die mit dem VfL Wolfsburg vereinbarte Kaufoption zu ziehen. Für 5,5 Millionen Euro Ablöse bindet der Effzeh den 23-Jährigen Polen fest an sich.
Das gab der Bundesliga-14. jetzt auch ganz offiziell bekannt. "Kuba hat uns bereits in den ersten Gesprächen mit seiner Persönlichkeit beeindruckt. Er ist bodenständig, ehrgeizig und ein absoluter Teamplayer. In der vergangenen Saison hat er diese Eigenschaften jeden Tag auf und neben dem Platz unter Beweis gestellt. Deshalb war für uns schnell klar, dass wir die Kaufoption ziehen möchten", schwärmte FC-Sportchef Thomas Kessler.
"Seine Entwicklung und seine Leistungen sind gleichzeitig ein sehr gutes Beispiel dafür, dass der 1. FC Köln für ambitionierte Spieler eine hervorragende Adresse ist, um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen", so Kessler weiter.
Ausstiegsklausel und Premier-League-Interesse
Nach sieben Toren und fünf Vorlagen in der abgelaufenen Bundesliga-Spielzeit ist der Marktwert des Allrounders auf 17 Millionen Euro nach oben geschnellt. Im Vertrag mit Köln soll nach seiner festen Verpflichtung eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro verankert sein. Angesichts von Kaminskis jüngster Entwicklung ist längst nicht mehr ausgeschlossen, dass ein anderer Klub diese bedienen möchte.
In den vergangenen Tagen hielten sich hartnäckig Gerüchte um einen möglichen Premier-League-Wechsel. Medien in seiner polnischen Heimat berichteten über ein konkretes Angebot von der Insel. Von welchem Klub genau, blieb aber offen.
Dem Vernehmen nach soll Kaminski in Köln auch schon seinen Wechselwunsch intern hinterlegt haben. Bereits im vergangenen Jahr erklärte dieser zur Premier League: "Es ist nun mal die beste Liga der Welt – mit hohem Tempo und hoher Intensität. Die Fans leben Fußball in England. Das wäre schon ein Traum."
Ein möglicher Kaminski-Abschied dürfte den Effzeh also über den Sommer hinweg durchaus noch beschäftigen. Immerhin würde man in diesem Fall ein sattes Transferplus einfahren.
