Für Daniel Elfadli läuft die Vorbereitung beim Hamburger SV bislang alles andere als nach Wunsch. Obwohl der 29-Jährige im Trainingslager alle Einheiten absolvierte, spielte er in den Planungen von Trainer Merlin Polzin zuletzt nur eine Nebenrolle. An einen Wechsel denkt der Abwehrspieler dennoch derzeit nicht.
Elfadli will sich beim HSV durchbeißen
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, erhielt Elfadli in den Testspielen und internen Trainingseinheiten deutliche Signale, dass er aktuell nicht erste Wahl ist. Sowohl Jordan Torunarigha als auch Nachwuchsspieler Jason Bissi-Mouelle bekamen in der Innenverteidigung den Vorzug, während Elfadli jeweils nur als Joker zum Einsatz kam.
Die Konkurrenz könnte in den kommenden Wochen sogar noch größer werden. Der HSV fahndet weiterhin nach einem neuen Innenverteidiger, der den Abgang von Luka Vuskovic kompensieren soll. Für Elfadli würde sich der Konkurrenzkampf dadurch weiter verschärfen.
Trotzdem hat der Innenverteidiger nach Informationen des Hamburger Abendblatt eine klare Entscheidung getroffen. Statt einen Vereinswechsel anzustreben, will sich der dreimalige libysche Nationalspieler beim einstigen Bundesliga-Dino durchsetzen. Konkrete Angebote anderer Klubs sollen derzeit ohnehin nicht vorliegen.
Vorbereitung wird richtungsweisend
Noch vor einem Jahr gehörte Elfadli zu den Leistungsträgern der Aufstiegsmannschaft. Der Innenverteidiger verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis 2028 und kam in der vergangenen Bundesliga-Saison auf 21 Einsätze sowie mehr als 1.200 Spielminuten.
In der Rückrunde verlor der 29-Jährige jedoch zunehmend seinen Stammplatz und stand in den letzten acht Ligaspielen, auch aufgrund schwankender Leistungen, nur noch zweimal für insgesamt 83 Minuten auf dem Platz.
Die verbleibenden Wochen der Vorbereitung dürften deshalb richtungsweisend werden. Gelingt es Elfadli, sich im Konkurrenzkampf zurückzumelden, könnte er sich wieder für mehr Spielzeit empfehlen. Sollte sich seine Situation dagegen nicht verbessern, könnte das Thema Vereinswechsel zu einem späteren Zeitpunkt doch noch einmal auf den Tisch kommen.
