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Nur 142 Einsatzminuten: Bayern-Youngster überraschend für WM nominiert

Die wenigen Spiele von Bara Sapoko Ndiaye haben offenbar gereicht, um ihn einen Platz im senegalesischen WM-Kader zu bescheren.
Bara Sapoko Ndiaye feierte in dieser Saison sein Bundesliga-Debüt
Bara Sapoko Ndiaye feierte in dieser Saison sein Bundesliga-Debüt | DeFodi Images/GettyImages

Es war eine Saison der Superlative, die der FC Bayern München spielte – auch wenn am Ende nicht der Titel in der Champions League heraussprang. Dafür brach der deutsche Rekordmeister jedoch in der Bundesliga einen Rekord nach dem anderen.

122 Tore erzielten die Münchner, womit sie den alten Rekord aus der Saison 1971/72 um 21 Treffer verbesserten. Zudem verhalf Trainer Vincent Kompany gleich neun Bayern-Talenten in dieser Saison zu ihrem Bundesliga-Debüt. Einer von ihnen ist Bara Sapoko Ndiaye – und dieser scheint in seinen vier Spielen mächtig Eindruck gemacht zu haben.

Überraschende Nominierung

Denn der 18-Jährige wurde überraschend in den vorläufigen WM-Kader des Senegal berufen – und das, ohne bisher ein Länderspiel für die Löwen der Teranga absolviert zu haben. Unterstützt wird Ndiaye dabei von Noch-Teamkollege Nicolas Jackson, der ebenfalls nominiert ist.

Mit dem Ex-Kölner Ismail Jakobs, Sadio Mane und Moussa Niakhate haben es zudem drei weitere Profis mit Bundesliga-Vergangenheit in den Kader von Nationaltrainer Pape Thiaw geschafft. Bis zum 01. Juni muss der 45-Jährige allerdings noch zwei Spieler aus seinem Aufgebot streichen.

Eine schwere Gruppe

Ndiaye hat jetzt also die Chance, sich einen festen Platz im Kader zu erspielen und wie so viele seiner anderen Bayern-Kollegen ebenfalls an der Weltmeisterschaft in Amerika, Kanada und Mexiko teilzunehmen – und das trotz nur 142 Einsatzminuten in dieser Saison.

Ob der 18-Jährige allerdings zum Einsatz kommen würde, steht auf einem anderen Blatt. Der Senegal hat eine der härtesten Gruppen des gesamten Turniers erwischt, neben dem Irak geht es für das Team von Pape Thiaw noch gegen Frankreich und Norwegen.

Für Ndiaye dürfte, wenn er es wirklich in den Kader schaffen sollte, das also Motto sein: "Dabei sein ist alles". Aber das ist in seinem Alter auch völlig in Ordnung.


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