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Norwegens Teamarzt gibt Ryerson-Update

Der BVB-Star musste im letzten Spiel angeschlagen ausgewechselt werden.
Julian Ryerson
Julian Ryerson | Visionhaus/GettyImages

Nach dem Schock bei Nico Schlotterbeck, der aufgrund einer Sprunggelenksverletzung mehrere Monate lang ausfallen wird, mussten die BVB-Fans zuletzt auch noch um Julian Ryerson bangen. Der Norweger war beim Gruppenspiel gegen den Senegal bereits in der Anfangsphase angeschlagen ausgewechselt worden.

Nun gibt es ein Update von Ola Sand, dem Mannschaftsarzt der Norweger. Bei den Oberschenkelproblemen von Ryerson handele es sich "nicht um eine akute Verletzung, sondern um eine, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat", verriet Sand gegenüber VG. Demnach habe Ryerson schon beim ersten Gruppenspiel gegen den Irak etwas Probleme gehabt. "Diese haben sich seitdem verschlimmert", so der Arzt weiter.

"Es ist nicht so, dass Ståle [Solbakken, Norwegens Nationaltrainer] sich über meinen Rat hinweggesetzt hätte. Es ist immer ein Risiko, wenn Spieler schon im Vorfeld Beschwerden verspürt haben – man weiß also nie, wie lange sie durchhalten", führte Sand aus. Ryerson werde nun "von Tag zu Tag" untersucht.

Dass Ryersons Probleme für die norwegische Nationalmannschaft nicht ganz überraschend kamen, zeigt auch die Tatsache, dass Marcus Holmgren Pedersen bereits im Vorfeld der Partie auf einen Einsatz vorbereitet wurde, wie dieser im Anschluss an die Partie verraten hatte. Pedersen war für Ryerson eingewechselt worden und erzielte sogar anschließend den Führungstreffer gegen den Senegal.

Die Aussagen der Norweger deuten jedenfalls daraufhin, dass Ryerson nicht allzu schlimm verletzt ist. Ob er im letzten Gruppenspiel gegen Frankreich schon wieder auflaufen kann, ist aber fraglich.


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