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"Noch sehr, sehr viel Arbeit": Mahner Kimmich dämpft Bayerns Supercup-Freude

Der DFB-Kapitän sieht trotz des Sieges über den BVB noch deutlich Luft nach oben und macht klar, was ihm nicht gefallen hat.
Joshua Kimmich im Supercup gegen den BVB
Joshua Kimmich im Supercup gegen den BVB | S. Stingl/GettyImages

Die Freude über den ersten Titel der Saison war groß, ein Loblied auf die Mannschaftsleistung wollte Joshua Kimmich aber nicht anstimmen - im Gegenteil. Der Mittelfeldstar und Vize-Kapitän des FC Bayern wählte nach dem 2:1 gegen Borussia Dortmund im Supercup überwiegend kritische Worte und verdeutlichte damit einmal mehr den extrem hohen Anspruch der Münchner.

"Ich fand ehrlicherweise schon die erste Halbzeit nicht so gut. Natürlich führen wir da mit 2:0. Wir sind schon zufrieden, dass wir gewonnen haben. Aber von der Art und Weise sind wir schon noch weit weg. Da haben wir noch sehr, sehr viel Arbeit vor uns", sagte der 31-Jährige nach der Partie am Sky-Mikrofon.

"Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht unbedingt mit der Art und Weise."
Joshua Kimmich, Bayern München

Kimmich fordert mehr Spielkontrolle

Auf Nachfrage führte Kimmich dann auch aus, was ihm sauer aufstieß: "Wir waren nicht so aktiv mit dem Ball, haben es nicht immer geschafft, uns so zu unterstützen. Wir haben auch zu viel zugelassen, vor allem nach Flanken", monierte der DFB-Kapitän: "Da müssen wir uns deutlich verbessern. Auch, dass wir es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft haben, das Spiel zu kontrollieren und zu beruhigen." Die Bayern seien mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht unbedingt mit der Art und Weise."

Dass es dennoch zum Sieg gegen den BVB reichte, ist kein gutes Zeichen für die Ligakonkurrenz. Nach der WM kehrten viele Spieler erst sehr spät nach München zurück, die Vorbereitungszeit auf die neue Saison ist entsprechend kurz - und könnte den Verfolgern eine Tür öffnen. Die erste Chance, die Bayern auf dem falschen Fuß zu erwischen bietet sich dem VfB Stuttgart im Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1).


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